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Jiöst - Schivamm.
nem Wesen sich fast immer gleich bleibendes Uebel,wofür ein Arzneimittel, wenn es einmal half, auchstets und in jedem Falle (speciiisch) dienlich seynmüfste.
Da aber die bisherige Arzneikunst nicht wuTste,-wie den Arzneien noch vor ihrer Anwendung inKrankheiten im voraus abzumerken sey, für welcheKrankheits- Zustände sie beilsam seyn würden undseyn müfsten, und man sie daher nur blindhin inKrankheiten, und zwar mehre Arzneien zusammen,immer in Gemischen verordnete, so konnte diebisherige Arzneikunst auch keine gewissen Hülfsmit-tel für langwierige Uebel finden, selbst nicht für diesich gleich bleibenden Krankheiten. In letztern müfs-te sich daher der gemeine Mann selbst Hülfe zuschaffen suchen, konnte es aber freilich nur auf demendlosen und langweiligsten Wege von der Welt,nämlich durch unablässiges Probiren einfacher Sub-stanzen aller Art, wie sie ihm das Geschick zuführte,wodurch erst nach Millionen vergeblicher Versuche,endlich einmal ein Mittel ihm in die Hände kam,-was , da es einmal half, dann allerdings auch jedes-mal in dem festständigen, sich immer gleich bleiben-den Uebel dienlich seyn mufste, so dafs man blofsdiesem Durchprobiren aller erdenklichen Arznei-Sub-stanzen vom Volke die "wenigen, sicher helfendenMittel für die sich stets gleich bleibenden, das ist,von gleicher Ursache entstehenden und daher feststän-digen Krankheiten zu danken bat, welche es nochgiebt; die alte, sich weise dünkende Arzneischulevermochte es nicht, wie wir sehen.
Sonach mochten wohl Jahrtausende hingegangenseyn, ehe für dieses beschwerliche Uebel, den Kropf,die gemeine Hausmittel-Praxis unter den unzählbaren,vergeblich versuchten Arznei-Substanzen endlich den