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6 (1827)
Entstehung
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Graue Ambra (Ambra grisea, oft. Ambra

ambrosiaca,

L.).

Diese ihres hohen Preises wegen sehr oft verfälschteSubstanz ist nur in vorzüglichen Arzneiwaaren- Hand-lungen acht zu erwarten. Die ächte Ambra, ein Er-zeugnis in den Eingeweiden des Potfisches, wieschon Schwedjaur bewies und wahrscheinlich eintalgartiges Product aus der Gallblase desselben, wirdi„ der besten Güte an den Küsten von Madagaskarun d Sumatra, besonders nach Seestüvmen aus demMeere gefischt. Sie besteht aus kleinen, rauhen un-durchsichtigen Massen, welche leichter als Wasser undschwamrmcht sind und sich leicht in rauhe, unebneStüc kchen zerbröckeln lassen, äußerlich bräunlichgraulicher Farbe, innerlich von gelblichen, röthlichenund schwarzhchten Adern durchzogen, mit einge-sprengten wezfslichen, sehr geruchvollen Punkten,etwas fett anzufühlen und von zwar schwachem, aberhöchst erquickendem Wohlgeruche.

Sie wird zwischen warmen Fingern weich wieWachs, flieftt in der Hitze des kochenden Wassersals ein Uel, dampft dabei einen starken, höchst lieb-lichen Wohlgeruch aus und brennt auf einem glühen-den Bleche ganz weg. An's Licht gehalten faftt siegC hnell Flamme und brennt hell. Weingeist löset sehr

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