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6 (1827)
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mischen Kräfte der Arzneien für erstaunliche Wirkunghervorbringen könne, ahnete man nicht einmal.

Was nun auf der einen Seite die Entwickelungder physischen Kräfte aus den materiellen Stoffendurch Reiben betrifft, so ist schon diese höchstbewundernswürdig.

Die Materie hält blofs noch der Pöbel für todteStoffe, da sie doch dahin gebracht werden können,grofse, erstaunenswürdige Kräfte aus ihrem Innernzu entwickeln.*)

Der grofse Haufe sieht z, B., wenn ein StückStahl stark und schnell mit einem harten Steine (Aga-te, Flinten-Steine) herabschlagend gerieben wird,was man Feuer-Anschlagen nennt, dafs da glühendeFunken abfliegen (von denen Zunder und Schwammanglimmt); aber der wie vielte unter ihnen hat wohlbeobachtet und darüber nachgedacht, was da eigent-lich vorgeht? Alle, wenigstens fast Alle schlagen ge-dankenlos ihren Zunder so an und fast Niemanddurchschauet, was da für ein Wunder, für eine gro-fse Natur-Enthüllung sich ereignet.

Werden auf diese Weise mit gehöriger Kraft Feuer-funken geschlagen, die man auf ein weifses Papierfallen läfst, so sieht man mit blofsen Augen, oderdurch's Vergröfserungs-Glas meist nur kleine Stahl-Kügelchen da liegen, welche von der Oberfläche desStahls durch den harten Reibe -Schlag mit demSteine von dem übrigen Stahle in geschmolzenem Zu-stande getrennt und glühend, wie kleine Feuer-Ku-geln, in Funken-Gestalt auf das Papier herabgeschleu-dert worden waren, wo sie erkalteten.

Wie ? das heftige Reiben des Steins am Stahleherab (beim Feuer-Anschlagen), kann diefs eine solche

*) Auszug aus meiner Abhandlung im allgem. Anz, d.Deutschen. 1825. N. 194«

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