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5 (1826)
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I

Phosphor säure (Acidum phosphoricum).

(Man bereitet sie, indem man ein Pfund weifsgebrannte, zer-stückelte Knochen in einem porcellanenen Napfe mit einemPfunde der stärksten Schwefel- (Vitriol-) Säure überliefst,das Gemisch in 24 Stunden mehrmals mit einer gläsernenRöhre umrührt, diesen Brei dann mit zwei Pfunden gutemBranntwein wohl zusammenmischt und verdünnt und das Ganzenun, in einen Sack von Leinwand gebunden, zwischen zweiglatten Bietern, mit Gewichte beschwert, auspresset. Der Restim Sacke kann nochmals mit zwei Pfunden Branntwein ver-dünnt und das Ausgeprefste mit ersterer Flüssigkeit zusammengegossen, ein Paar Tage stehen bleiben, damit das Trübe sichdaraus absetze. Das hell Abgegossene dickt man über demTeuer in einer porcellanenen Schale ein und schmelzt es darinbei Glüh-Hitze. Die geschmolzene Phosphorsäure mufs krys-tallhell seyn, und wird, noch warm zerstückelt, in verschlos«senem Glase aufbewahrt, da sie an der Luft sich schnell undgänzlich in eine (wasserhelle) dickliche Flüssigkeitauflöset).

JlLiin Gran dieses sauern Salzes wird in 100 Tropfeneines Gemisches aus 9 Theilen Wasser und einemTheile Weingeist (der leichtern Tropfbarkeit -wegen,hinzugesetzt) aufgelöset, die Auflösung zweimal (mitzwei Armschlägen) umgeschüttelt, ein Tropfen davonwieder mit 100 Tropfen Weingeist mit zwei Arm-schlägen zusammengeschüttelt 55553» un( * hievonwiederum ein Tropfen mit 100 Tropfen Weingeistwohl gemischt, mittels Zusammenschütteln mit zwei