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4 (1825)
Entstehung
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K a tri p h e r.

Diese Substanz ist in ihrer Wirkung äufsersträfhselhaft und schwierig, selbst am gesunden Kör-per, zu versuchen, 'weil seine Erstwirkung oft sqschleunig mit den Rückwirkungen des Lebens (NactuWirkung) abwechselt und untermischt wird, wiebei keiner andern Arznei, so dafs es oft schwer zuunterscheiden bleibt, welches Gegenwirkung desKörpers, oder welches Wechselwirkung des Kamphers,in seiner Erstwirkung sey,

Doch rnufste endlich wenigstens ein Anfang zuseiner reinen Prüfung gemacht werden, und als sol^chen gebe ich diese Symptome,

In seinem Erfolge ist der Kampher eben so räth-.selhaft und bewundernswürdig, indem er die heftigenWirkungen sehr vieler, höchst vers ch iedn erGewächsarzneien (selbst der thierischen Kantharidenund vieler mineralischen und metallischen Arzneien)aufhebt und daher eine Art allgemein pathologischerWirkung haben mufs, die wir aber nie mit einemallgemeinen Ausdrucke werden bezeichnen können,und es selbst nicht einmal versuchen dürfen, umnicht in das Reich der Schatten zu gerathen, woErkenntnifs und Wahrnehmung nicht weiter statt fimdet, die Phantasie hingegen uns Träume als Wahr^heit vorgaukelt, wo wir, mit einem Worte, vonder Handleitung der deutlichen Erfahrung verlassen,im Finstern tappen, und bei allem Eindringen^ Wol^len in das innere Wesen der Dinge, womit sich dieAnmafsung kleiner Geister so gern brüstet, bei allensolchen hyperphysischen Speculationen nichts, als,schädlichen Irrthum und Selbsttäuschung einerndten,Der Kampher nimmt, wie ich aus Erfahrungsage, die allzu heftigen Wirkungen sehr vieler, theilgunpassend angewendeter, theüä in ZiU grofser Gabegereichter Arzneien hinweg, doch nur meistens in