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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 3 (1914) Die heterocyclischen Verbindungen
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Verhalten der Thiophen-Körper.

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wertig anzunehmenden Schwefelatom. Glatte Aufnahme von Wasser-stoff ist nur bei Carbonsäuren beobachtet worden (vgl. S. 126 Tetra-hydro-thiophen-ß-carbonsäure). Von Halogen-Additionsprodukten ist nurdas Tetrachlorthiophen-tetrachlorid C 4 C1 8 S bekannt 1 . Die Vereinigungdes Tb.iopb.ens mit Alkyljodiden zu Sulfoniumjodiden ist nicht gelungen 2 .Über die Aufnahme von'Sauerstoff am Schwefelatom vgl. S. 117.

° hiernach das Thiophen dem Benzol viel ähnlicher erscheint' l ... e ™ ur an, so wird dieser Eindruck noch durch die Erfahrung er-i , '„ übersichtliche Ringspaltungs-Keaktionen — wie sie indie 1 an " unter dem Einfluß von hydrolysierenden oder oxy-

p„-u 6n S enz ien so vielfach beobachtet werden — in der Thiophen-Keihe seit«

oft eine Z

j e n sind 3 . Zwar erfolgt bei eingreifender Behandlungers plitterung des Kerns, die sich durch das Auftreten

Solch em lwe fel> Schwefelwasserstoff oder Schwefelsäure kundgibt.

n jx ls z> B- bei der Einwirkung von Aluminiumchlorid 4 , beim Er-

zen von Thiophen mit Jodwasserstoff 5 auf 140°, bei Behandlung vonß -J-hienyl. "—■ ti -------- - - -----------

latio 6than C 2 H 50-OC.NH-C 4 H 3 S mit Salzsäure 6 , bei

•* i ° n ^ lU0 Pben-Körpern mit Wasserstoffsuperoxyd 7 wah:

ei der Oxy-

-r-^-Körpern mit Wasserstoffsuperoxyd 7 wahrgenommen

th" l ' ^ UCa ^ zu erwähnen, daß' sich beim Erhitzen von Halogen-

n'*• W 6nen m ^ -^ atr i um e i ne braune Masse (Natriumcarbid ?) bildet, die

^ Wasser Acetylen entwickelt 8 . Aber über Spaltungen, bei denen die

nstofiatome des Kerns ihren Zusammenhalt wahren, liegen für ein-

\f th^f . P nen "Körper nur die folgenden Angaben vor. Leitet man

j'-thiophen mit Wasserstoff über erhitztes Kupfer 9 , so entsteht in

geringer Ausbeute ein Kohlenwasserstoff C 5 H 8 . Erhitzt man «-Jod-

wei° P l mlt Piperidin HN < C b H io auf 200 °> so bildet sich eine Base >p p. ® in alkoholischer Lösung durch Natrium zu u, J-Dipiperidino-butan

Tb, l ' CH 3 ,CH 2-CH 2 .CH 2 .N<C 5 H 10 reduziert wird 10 . Hocbhalogenierte

opheu-Körper liefern bei der Behandlung mit rauchender Salpeter-

e ualogenierte, ungesättigte, acyclische Säuren 11 , z.B.:

« r S (Tetrabrom-thiophen) ->- HO a C-CBr: CBr-COjH (Dibrom-maleinsäure);C H 3 ■ C 4 Br 3 S (Tribrom-a-thiotolen) -V CH 3 • CO • CBr: CBr • C0 2 H .

nun die Konstitution 12 des Thiophens betrifft, so wird manen Synthesen des Thiophens selbst und seiner Homologen aus

2 y*y *^ Meter, Die Thiophengruppe (Braunschweig 1888), S. 69.a 8'- Bamberger, B. 24, 1762 (1891).

* V \ daZU aU ° h Haebies > B - 34 > 1491 (1901).

s K * Mey es, Die Thiophengruppe (Braunschweig 1888), S. 155.

6 ^ lA0ES , Liecke, J. pr. [2] 61, 328 (1900).

7 L HTSSEN > J. pr. [2] 65, 4, 18 (1902).

8 0 ANPET . C. r. 153, 73 (1911); 154, 1090 (1912); 155, 170 (1912).

Was

Silb

WH, C. 1905, II, 1796.

ln EERad, C. 1911; jj lg41

w i°*\?' 28 > 2217 (1895).

Me ie

Vgl. dazu Steinkopf, A. 403, 14 Anm. (1914).. (i.ovu). n Angeh, Ciamician, B. 24, 74, 1347 (1891).

t> • v - Meyeb, Die Thiophengruppe (Braunschweig 1888), S. 30ff.

r -Jacobson

org. Ch. II 3 . (1. u. 2. Aufl.)

8 (August 1914)