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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 3 (1914) Die heterocyclischen Verbindungen
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Methronsäure, Furfuracrylsäure usw.

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r-ii-

mt,

äig-ser-lar-tiou

milzthlen-

rsäure

aoniakurgang

24=6, 4

PHILIEW,

B. 39,

Die Säure schmilzt bei 196-5° und gibt bei höherem Erhitzen (wie auch beimKochen der wäßrigen Lösung) eine Dimethyl-furan-earbonsäurc, die mit der Pyro-tritarsäure isomer ist.

Zu erinnern ist hier ferner daran, daß manche unter den aliphatischen Ver-bindungen schon besprochenen Lactonsäuren Oxo-Derivate von tetrahydriertenruran-carbonsäuren mit indirekt gebundenem Carboxyl 1 sind, z. B.:

H0 2 C.CfL.CH—CIL

(CH,) 4 C-0-COTerpeiiylsäure

(Bd. I, Tl. II, S. 691)

HO s C-CH 2 .CH 2 -CH—CH S

(CH 3 ). 2 C-0-COHomoterpenylsäure(Bd. I, Tl. II, S. 696)

CH(OH)-CH-OH

H0 2 C-CH(OH)-CH • 0- COZuckerlaetonsüure(Bd. I, Tl. II, S. 702)

b) durch Synthese aus Furfurol.

-frier ist besonders die scbon mehrfach erwähnte Furfur-acryl-

HC—CH

!C (Furfural-essigsäure) " „ " „,,, nr , ~~ TT hervorzuheben

as Analogon der Zimtsäure, welches aus Furfurol in derselben Weise.ewonnen werden kann, wie die Zimtsäure aus Benzaldehyd (durch Kon-. ensa tion mit Essigsäureanhydrid + Natriumacetat oder mit EssigesterGegenwart von Natrium, sowie auch durch Kondensation mit Malon-aure und nachfolgende C0 2 -Abspaltung); über ihre eigentümliche bio-chemische Bildung aus Furfurol s. S. 59. Wie die Zimtsäure, so existiertu cn diese Säure in stereoisomeren Formen 3 . In welcher Weise die-p urlur-acrylsäure zur Aufklärung der Furan- und Furfurol-Struktur ge-dient hat, wurde S. 46—47 erörtert. Wichtig ist ferner ihr in Bd. I,

II TT ^ •*

• -Li, S. 1226 schon formulierter Übergang in Hydrockelidonsäure durcha konolische Salzsäure, bei dem zugleich mit der Ringspaltung eineWasserstoff-Addition in der Seitenkette erfolgt*. In anderen Reaktionen 5wiederum hat sich die Doppelbindung der Seitenkette weniger additions-lähig als bei der Zimtsäure gezeigt 6 .

Durch Kondensation von 1 Mol. Furfurol mit 1 Mol. Lävulinsäure entstehenp ri nach den Bedingungen ß-Furfuriil-liivulinsäure CH 3 .CO-C(: CH-C 4 H s O)CH 2 .tü 2 H oder tf-Furfural-lävulinsiiure 7 C 4 H 3 0-CH : CH-CO-CH 2 .CH 2 .C0 2 H. Die

* Über weitere Synthesen vgl. z. B.: Haller, Maech, C. r. 137, 11 (1903). —*Htiq, A. 331, 159, 191 (1904).

"' Vgl. auch Knövenagel, A. 402, 144 (1914).

3 Vgl.: Liebermann, B. 27, 283 (1894); 28, 129, 1443 (1895). — Liebermann,k «ber, B. 33, 2400 (1900).

* W. Maeckwald, B. 20, 2813 (1887); 21, 1398 (1888).ü Über Polymerisation s. Blicke, B. 47, 1352 (1914).

6 Posnee, B. 40, 4789 (1907). A. 389, 7, 104 (1912).^ 7 Ludwig, Kehrer, B. 24, 2776 (1891). — Kehrer, Kleberg, B. 26, 345 (1893).Hopacker, Kehrer, B. 28, 917 (1895). A. 294, 165 (1896).