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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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Häufig in Flüssen, Seen, Teichen und Gräben bis ca. 1000 m Höhe. Im Bodenseeist dies die häufigste Art der Gattung. Sie dringt auch am weitesten (bis 6 m Tiefe) inden See hinaus und bildet ausgedehnte unterseeische Wiesen.

Allgemeine Verbreitung: Fast durch ganz Europa (fehlt nur im nördlichenSkandinavien und Russland, sowie im südlichsten Teil von Spanien, Italien und der Balkan-halbinsel), West- und Nordasien, Himalaya, Nordamerika.

Ist in der Blattform ziemlich veränderlich.

var. vulgaris Cham. Blätter länglich-lanzettlich, spitz, meist länger als die Aehren. Häufig.

subvar. longifölius Cham, et Schlecht. Aehnlich. Blätter bis 40 cm lang und bis 3 (bis nur 1) cmbreit, lang gestielt, bis linealisch. Hie und da im fliessenden Wasser.

subvar. acuminätus Fries. Blätter lang zugespitzt, langdornig (infolge der Reduktion der Blattflächeauf den Mittelnerven). In tiefen Seen oft in grosser Menge.

var. intens Cham. Blätter oval oder elliptisch, stumpf, nur mit einer kurzen Stachelspitze versehen. Hie und da in stehenden Gewässern.

Zizens Laichkraut. Fig. 5/

104. Potamogeton Zfzii l ) Mert. et Koch.

Hat grosse Aehnlichkeit mit der vorigen Art (wird auch oft nur als Form vonnr. 103 aufgefasst). Ist in allen Teilen kleiner und zarter als nr. 103. Grundachse 3 bis4 mm dick. Laubstengel kaum 1 m lang werdend, meist 2 mm dick. Obere Blätter(meist) länger gestielt als die untern, oft schwimmend, bis 10 (selten bis 14) cm langund 2 bis 3 cm breit; die untergetauchtenoft halbkreisförmig zurückgebogenen. Blatt-häutchen bis 5 cm lang, meist allmählichscharf zugespitzt. Aehrenstiele meist 5 bis7 cm (seltener bis 35 cm lang) und bis 4 mmdick. Früchtchen ca. 2 mm lang, fast halb-kreisförmig, mit oft fast gerader Bauchkanteund kurzem Spitzchen. VI.

Hie und da in Gewässern; oft inGesellschaft mit P. lucens und gramineusund mit ihnen verwechselt. Steigt in denAlpen vereinzelt bis 1800 m (Silsersee imOberengadin) hinauf. In Deutschland inSchleswig-Holstein, im Dümmersee an derSüdgrenze von Oldenburg, Stixte unweitNeuhaus an der Elbe (Provinz Hannover),Provinz Brandenburg, West- und Ost-preussen, Oberrheinfläche, nicht selten inBayern; dagegen angeblich in Baden undWürttemberg fehlend. In O est erreichanscheinend selten, in Böhmen (Pardubitz),in Vorarlberg (gegen den Bodensee) und Tirol(Girlaner Lacke); jedenfalls noch verbreiteter.In der Schweiz selten in den KantonenWaadt, Bern, Solothurn, Zug, Zürich,Thurgau, Schaffhausen und Graubünden.

Fig.

Fotamog-eton Zizii Mert. et Koch. 1 BlühenderSpross. 2 Einzelne Blüte.

') Johann Baptist Ziz (geb. 1779 zu Mainz, gest. 1829), Lehrer der Naturgeschichte am Gvmnasium

zu Mainz; machte sich um die Erfor«rV,T,nrr a« ..,,.. , r-, ,.

, um uic i^norscnung der mittelrheinischen Hora verdient.