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Häufig in Flüssen, Seen, Teichen und Gräben bis ca. 1000 m Höhe. Im Bodenseeist dies die häufigste Art der Gattung. Sie dringt auch am weitesten (bis 6 m Tiefe) inden See hinaus und bildet ausgedehnte unterseeische Wiesen.
Allgemeine Verbreitung: Fast durch ganz Europa (fehlt nur im nördlichenSkandinavien und Russland, sowie im südlichsten Teil von Spanien, Italien und der Balkan-halbinsel), West- und Nordasien, Himalaya, Nordamerika.
Ist in der Blattform ziemlich veränderlich.
var. vulgaris Cham. Blätter länglich-lanzettlich, spitz, meist länger als die Aehren. — Häufig.
subvar. longifölius Cham, et Schlecht. Aehnlich. Blätter bis 40 cm lang und bis 3 (bis nur 1) cmbreit, lang gestielt, bis linealisch. — Hie und da im fliessenden Wasser.
subvar. acuminätus Fries. Blätter lang zugespitzt, langdornig (infolge der Reduktion der Blattflächeauf den Mittelnerven). — In tiefen Seen oft in grosser Menge.
var. intens Cham. Blätter oval oder elliptisch, stumpf, nur mit einer kurzen Stachelspitze versehen.— Hie und da in stehenden Gewässern.
Zizens Laichkraut. Fig. 5/
104. Potamogeton Zfzii l ) Mert. et Koch.
Hat grosse Aehnlichkeit mit der vorigen Art (wird auch oft nur als Form vonnr. 103 aufgefasst). Ist in allen Teilen kleiner und zarter als nr. 103. Grundachse 3 bis4 mm dick. Laubstengel kaum 1 m lang werdend, meist 2 mm dick. Obere Blätter(meist) länger gestielt als die untern, oft schwimmend, bis 10 (selten bis 14) cm langund 2 bis 3 cm breit; die untergetauchtenoft halbkreisförmig zurückgebogenen. Blatt-häutchen bis 5 cm lang, meist allmählichscharf zugespitzt. Aehrenstiele meist 5 bis7 cm (seltener bis 35 cm lang) und bis 4 mmdick. Früchtchen ca. 2 mm lang, fast halb-kreisförmig, mit oft fast gerader Bauchkanteund kurzem Spitzchen. — VI.
Hie und da in Gewässern; oft inGesellschaft mit P. lucens und gramineusund mit ihnen verwechselt. Steigt in denAlpen vereinzelt bis 1800 m (Silsersee imOberengadin) hinauf. In Deutschland inSchleswig-Holstein, im Dümmersee an derSüdgrenze von Oldenburg, Stixte unweitNeuhaus an der Elbe (Provinz Hannover),Provinz Brandenburg, West- und Ost-preussen, Oberrheinfläche, nicht selten inBayern; dagegen angeblich in Baden undWürttemberg fehlend. In O est erreichanscheinend selten, in Böhmen (Pardubitz),in Vorarlberg (gegen den Bodensee) und Tirol(Girlaner Lacke); jedenfalls noch verbreiteter.In der Schweiz selten in den KantonenWaadt, Bern, Solothurn, Zug, Zürich,Thurgau, Schaffhausen und Graubünden.
Fig.
Fotamog-eton Zizii Mert. et Koch. 1 BlühenderSpross. 2 Einzelne Blüte.
') Johann Baptist Ziz (geb. 1779 zu Mainz, gest. 1829), Lehrer der Naturgeschichte am Gvmnasium
zu Mainz; machte sich um die Erfor«rV,T,nrr a« .„.,,.. , r-, ,.
, um uic i^norscnung der mittelrheinischen Hora verdient.