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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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lang und bis 5 mm breit. Schwimmende Blätter schmal-lanzettlich, nur bis 2 cm breit, am Grunde etwas inden Stiel verschmälert. Früchtchen kleiner. Nordische Form, die bis jetzt nur vereinzelt bei uns kon-statiert wurde.

Bei allen übrigen Formen sind die untergetauchten, auf den Blattstiel reduzierten Blätter am Grundedes Laubstengels zur Blütezeit ganz oder doch grösstenteils abgestorben. Hieher gehören:

var. rotundifölius Brebisson. Schwimmende Blätter am Grunde deutlich herzförmig. Blätter sehrbreit-eiförmig, fast rundlich. Nicht häufig.

var. vulgaris Koch et Ziz. Schwimmende Blätter am Grunde deutlich herzförmig. Blätter breit-eiförmig, mindestens doppelt so lang als breit. Die häufigste Form.

var. ovalifölius Fieber. Schwimmende Blätter am Grunde abgerundet, undeutlich herzförmig oderkurz in den Blattstiel verschmälert. Blätter kurz gestielt, länglich-eiförmig, stumpf. Nicht selten in schwach(Messendem Wasser.

var. proli'xus Koch. Schwimmende Blätter am Grunde abgerundet oder kurz in den Blattstiel ver-schmälert. Blätter meist nicht über 2,5 bis 3 cm breit und bis 11 cm lang. Blattstiel häufig stark verlängert,schlank. Besonders in stark fliessendem Wasser.

var. pygmaeus Gaud. Steht der vorigen Form sehr nahe.Zwergform mit nur 1,5 mm dickem Stengel und 2,5 cm breitenund 5 cm langen Schwimmblättern.

var. terrester A. Br. Landform ohne untergetauchteBlätter. Schwimmblätter auf dem Schlamm aufliegend. Grundachseund Stengel sehr dünn. Hie und da an trocken gelegten Stellen.

97. Potamogeton polygonifölius 1 ) Pourret (= P. ob-longum Viv.). Knöterichblätteriges Laichkraut.

Fig. 53.

In allen Teilen bedeutend kleiner als P. natans.Stengel kaum über 2 mm dick. Untergetauchte Blätterzur Blütezeit meist vollständig erhalten. Blätterziemlich klein (oft nicht über 2 cm lang und 5 mmbreit), durchscheinend, lanzettlich, in den ca. 3 cmlangen Stiel verschmälert. Schwimmende Blätter meistelliptisch-lanzettlich, nicht sehr derb, stumpflich. Blatt-häutchen meist nicht über 4 cm lang. Aehren bis4 cm lang. Früchtchen klein, meist 3 mm lang, mitsehr kurzer Spitze. VI bis VIII.

Stellenweise in Heidetümpeln und Heideseen mitsündigem Grunde; kalkscheu, oft in Gesellschaft vonIsoetes lacustre, Litorella uniflora, Lobelia Dortmanna,gehört wie Pilularia, Cicendia filiformis, Myriophyllumalternifolium, Erica tetralix etc. dem atlantischen Floren-elemente an. In Deutschland besonders im nordwest-lichen Gebiet, in Schleswig-Holstein (auch auf denNordseeinseln); sonst selten in Mecklenburg (Grabow),in Westpreussen (südöstlich von Ostrau im KreisePutzig), in Brandenburg (bei Sternberg, Eberswaldeund [?] Prenzlau), Lausitzer-Heidegebiet (ziemlich häufig,Fig. 53. Potamogeton polygonifoiius Pourr. östlich bis Grünberg und Bunzlau, westlich bis Koswig),

1 Geschlossene Blüte. 2 Geöffnete Blüte. T) 1 . . .

3 Früchtchen.2) Sachsen, Rhön, selten in Llsass-Lothnngen und selten

1 ) knöterichblättrig; von Polygonum = Knöterich (s. d.) und fölium = Blatt.

2 ) Herr Professor Fischer in Bamberg hatte die Güte, uns äusserst sorgfältig präparierte Herbar-pflanzen zur Reproduktion zur Verfügung zu stellen.