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lang und bis 5 mm breit. Schwimmende Blätter schmal-lanzettlich, nur bis 2 cm breit, am Grunde etwas inden Stiel verschmälert. Früchtchen kleiner. — Nordische Form, die bis jetzt nur vereinzelt bei uns kon-statiert wurde.
Bei allen übrigen Formen sind die untergetauchten, auf den Blattstiel reduzierten Blätter am Grundedes Laubstengels zur Blütezeit ganz oder doch grösstenteils abgestorben. Hieher gehören:
var. rotundifölius Brebisson. Schwimmende Blätter am Grunde deutlich herzförmig. Blätter sehrbreit-eiförmig, fast rundlich. — Nicht häufig.
var. vulgaris Koch et Ziz. Schwimmende Blätter am Grunde deutlich herzförmig. Blätter breit-eiförmig, mindestens doppelt so lang als breit. — Die häufigste Form.
var. ovalifölius Fieber. Schwimmende Blätter am Grunde abgerundet, undeutlich herzförmig oderkurz in den Blattstiel verschmälert. Blätter kurz gestielt, länglich-eiförmig, stumpf. — Nicht selten in schwach(Messendem Wasser.
var. proli'xus Koch. Schwimmende Blätter am Grunde abgerundet oder kurz in den Blattstiel ver-schmälert. Blätter meist nicht über 2,5 bis 3 cm breit und bis 11 cm lang. Blattstiel häufig stark verlängert,schlank. — Besonders in stark fliessendem Wasser.
var. pygmaeus Gaud. Steht der vorigen Form sehr nahe.Zwergform mit nur 1,5 mm dickem Stengel und 2,5 cm breitenund 5 cm langen Schwimmblättern.
var. terrester A. Br. Landform ohne untergetauchteBlätter. Schwimmblätter auf dem Schlamm aufliegend. Grundachseund Stengel sehr dünn. — Hie und da an trocken gelegten Stellen.
97. Potamogeton polygonifölius 1 ) Pourret (= P. ob-longum Viv.). Knöterichblätteriges Laichkraut.
Fig. 53.
In allen Teilen bedeutend kleiner als P. natans.Stengel kaum über 2 mm dick. Untergetauchte Blätterzur Blütezeit meist vollständig erhalten. Blätterziemlich klein (oft nicht über 2 cm lang und 5 mmbreit), durchscheinend, lanzettlich, in den ca. 3 cmlangen Stiel verschmälert. Schwimmende Blätter meistelliptisch-lanzettlich, nicht sehr derb, stumpflich. Blatt-häutchen meist nicht über 4 cm lang. Aehren bis4 cm lang. Früchtchen klein, meist 3 mm lang, mitsehr kurzer Spitze. — VI bis VIII.
Stellenweise in Heidetümpeln und Heideseen mitsündigem Grunde; kalkscheu, oft in Gesellschaft vonIsoetes lacustre, Litorella uniflora, Lobelia Dortmanna,gehört wie Pilularia, Cicendia filiformis, Myriophyllumalternifolium, Erica tetralix etc. dem atlantischen Floren-elemente an. In Deutschland besonders im nordwest-lichen Gebiet, in Schleswig-Holstein (auch auf denNordseeinseln); sonst selten in Mecklenburg (Grabow),in Westpreussen (südöstlich von Ostrau im KreisePutzig), in Brandenburg (bei Sternberg, Eberswaldeund [?] Prenzlau), Lausitzer-Heidegebiet (ziemlich häufig,Fig. 53. Potamogeton polygonifoiius Pourr. östlich bis Grünberg und Bunzlau, westlich bis Koswig),
1 Geschlossene Blüte. 2 Geöffnete Blüte. T) 1 . . .
3 Früchtchen.2) Sachsen, Rhön, selten in Llsass-Lothnngen und selten
1 ) knöterichblättrig; von Polygonum = Knöterich (s. d.) und fölium = Blatt.
2 ) Herr Professor Fischer in Bamberg hatte die Güte, uns äusserst sorgfältig präparierte Herbar-pflanzen zur Reproduktion zur Verfügung zu stellen.