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f. comösum Woerlein. Aehnlich der vorigen Form, jedoch Aeste aufrecht, die unteren sehr lang.— Schattenform.
f. pseudosilväticum Milde. Aeste oft 5rippig, reichlich verzweigt, mit 3 bis 4 Aestchen im Quirl.Aeste bis 22 cm lang, horizontal abstehend. — Schattenform.
f. värium Milde. Unfruchtbarer Spross bis 5 dm hoch, meist dünn (2 mm), die Glieder nur unter-wärts grün, oberwärts nebst den Scheiden ziegelrot. Aeste bis 6 (selten 12) cm lang, unverzweigt, aufrechtabstehend. — Nicht häufig.
f. sangui'neum Luerssen. Der ganze unfruchtbare Spross ist rot überlaufen. — Selten.
f. aestiväle Warnst. Später — vom Mai bis September die reifen Sporen erzeugend.
60. Equisetum palüstre L. Sumpf-Schachtelhalm. Franz.
Ital.: Erba cavallina. Taf. 9, Fig. 4.
Queue de cheval.
20 bis 60 cm (selten bis 1 m) hoch. Fruchtbare und unfruchtbare Sprosse gleich-gestaltet und gleichzeitig erscheinend. Stengel bis 3 mm dick, mit wenigen, rauhen Rippen, tief,4- bis 12- (meist 6 bis 10) furchig und mit grossen Vallecular - Luftgängen (vgl. Fig. 4 a).Scheiden bis 12 mm lang, grün, locker anliegend, zylindrisch, oberwärts trichterförmig. Zähnedreieckig-lanzettlich, spitz, grün, oberwärts schwarzbraun mit breitem, weissen Hautrande.Aeste aufrecht abstehend, meist unverzweigt und 5 rippig. Asthüllen meist glänzend schwarz.Zähne der Astscheiden breit und eilanzettlich, aufrecht. — VI bis IX.
Gemein in Sümpfen, in nassen Wiesen, auf feuchten Triften, an Ufern, vom Meeres-strande bis in die alpine Region, bis ca. 2200 m (bei Nauders in Tirol).
Allgemeine Verbreitung: Europa (im Mittelmeergebiet seltener, stellenweisewie im südlichen Spanien und auf Sizilien gänzlich fehlend), Kaukasus, gemässigtes Asien,nördliches Nordamerika.
Tritt ebenfalls in vielen Formen auf:
f. breviramösum Klinge. Stengel aufrecht ästig. Aeste allseitig aufrecht abstehend, keine Aehrentragend, meist unverzweigt, bis 5 cm lang, der obere astlose Teil des Stengels öfter sehr verlängert. Ast-hüllen glänzend schwarz. — Häufig.
f. longiramösum Klinge. Aehnlich wie die vorige Form. Aeste jedoch bis 3 dm lang. — Nicht selten.
f. pauciramösum Bolle. Aehnlich, jedoch Aeste in unvollständigen Quirlen, nur zu 2 bis 4. —Nicht selten.
f. fällax Milde. Aehnlich wie f. breviramösum, aber die Asthüllen braun oder bleich und nur amGrunde schwarz. — Bisher einzig aus der Provinz Brandenburg, sowie von Rügen bekannt geworden.
f. arcuätum Milde. Stengel vom Grunde an ästig. Aeste unverzweigt, keine Aehren tragend,schlaff überhängend, die untersten bis 11 cm lang, nach oben allmählich kürzer werdend. — Schattenform.
f. ramulösum Milde. Stengel bis fast 1 m hoch, meist nur oberwärts dicht ästig. Aeste keineAehren tragend, schlaff überhängend, bis 35 cm lang, öfter mit einzelnen kurzen Aestchen. — Noch wenig beobachtet.
f. decümbens Klinge. Stengel niederliegend, einseitig aufrecht beästet. Aeste keine Aehrentragend. —■ Hie und da auf Sumpfboden und auf feuchten Aeckern.
f. polystachyum Weigel. Aeste der unfruchtbaren Sprosse Aehren tragend, zuweilen stark ver-zweigt. — Nicht sehr selten im Frühjahr auf nassen, später trocken werdenden Stellen, an Ufern, in austrocknendenSümpfen u. s. w.
f. simplicissimum A. Br. Stengel fast oder meist völlig astlos, zuweilen am Grunde mit stengel-ähnlichen Aesten.