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Lässt sich das Alkalo'id nicht mit Jodeosin als Indikator titrieren
(was z. B. bei den China-Alkaloiden der Fall ist), so wird die filtrierte
ensche Alkalo'idlösung mit einer genau gemessenen, zur Bindung
is Alkalo'ides mehr als ausreichenden Menge Zekntel-Normal-Salzsäure
»eschtittelt. nach dem Absetzen die saure wässrige Flüssigkeit abgelassen
Und der Aether resp. Chloroformäther zweimal mit je 10 cm 3 Wasser
"achgewaschen. Die saure Flüssigkeit mit den Waschwässern wird
u rch ein aschefreies Filter filtriert, durch einmaliges Aufkochen vom
e ier befreit, kochend heiss mit einer Spur feingepulverten Häma-
oxylms versetzt und mit Zehntel-Normal-Kalilauge der Ueberschuss
^ er Säure zurticktitriert, bis die Flüssigkeit grünlich resp. blau ge-
womeu ist. Aus der nach Abzug der Kalilauge verbleibenden Menge
mtel-Normal-Salzsäure ist die in 20 cm3 Tinktur oder Essenz ent-haltene Menge Alkalo'id zu berechnen, die mit 5 multipliziert den Pro-z eiitgeualt der Tinktur oder Essenz erriebt.
§ 18.Bei flüchtigen 1 ) und durch Erwärmen sehr leicht zersetzlichen 2 )Alkalolden, sowie bei Anwesenheit von Ammoniaksalzen.25 Gramm Tinktur oder Essenz werden nach Zusatz von 0,2 GrammWeinsäure auf dem Wasserbade eingedunstet und der Rückstand mit5 cm 3 Wasser angerieben. Nach Zusatz von 50 Gramm Aether und50 Gramm Petroläther wird mit 10 cm 3 concentrierter Kalilauge(30^ ig) alkalisch gemacht und eine Viertelstunde lang geschüttelt.Nach dem Absetzen werden 80 Gramm der ätherischen Lösung abge-gossen, durch ein trockenes glattes Filter filtriert und mit einemHandgebläse oder mit einem Gasometer ein kräftiger Luftstrom durchdie ätherische Flüssigkeit geblasen. Alsdann wird mit 10 cm 3 Alkohol,10 cm 3 Wasser und 3 Tropfen einer alkoholischen Jodeosinlösung(1 : 250) versetzt und in der bekannten Weise mit Zehntel- resp. Hun-dertstel-Nomal-Salzsäure bis zur Farblosigkeit der wässrigen Schichttitriert.
*) Keller, Ber. d. d. pharm. Ges. 1898, p. 148.) Ewers, Arch. d. Pharm. 1899, p. 53.