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zu steuern vermag, die gedachte Pharmakopoe denhohen Regierungen als homöopathische Normal-Pharma-kopöe zur gesetzlichen Einführung zu empfehlen.
Don 11. August 1872.
Das Direktorium des homöopathischen CentralvereinsDeutschlands.Dr. med. Fischer in Weingarten (Württemberg),
Präsident.Dr. med. Clotar Müller in Leipzig(L. S.) Dr. med. A. Gerstel in Wien.
Dr. med. Heinigke, h. t. Sekretär.
Als Sekretär des Voreins der homöopathischen Aerztc Ungarnshabe ich die Ehre, Ihnen mitzuteilen, dass infolge Ihres Schreibens an dieDDr. Argenti und Balogh, welches in der 74. Versammlung des Vereinsvorgelesen wurde, dieser einem, aus den DDr. Professor Franz Haus-mann, Roland Hausmann und dem Unterzeichneten bestehenden Komiteeden Auftrag erteilte, Ihr Werk: »Pharmacopoea homoeopathica poly-glotta« einer Beurteilung zu unterziehen und hierüber dem Vereine zureferieren. Dieses Komitee erstattete nun gestern, in der ersten nach denFerien abgehaltenen Fachversammlung des Vereins seinen Bericht, welcherin sinngetreuer Uebcrsetzung folgendermassen lautet:
»Die Pharmacopoea homoeopathica polygiotta des Dr. WillmarSchwabe ist ohnstreitig das beste Werk, welches bisher über homöo-pathische Arzneibereitung geschrieben wurde. Die Vorzüge, die es voranderen, ebenfalls treffliehen Werken voraus hat, sind:
1) Völlige, auf umfassendem Quellenstudium beruhende und nur seilenund dann entschieden Besserem geopferte Uebereinstimmung mitden von den Arzneiprüfeni für die Bereitung des betreffendenPräparates aufgestellten Regeln, wodurch allein es möglich ist, einPräparat zu erlangen, welches jenem, dessen Symptome in denPrüfungen verzeichnet sind, am allerälmlichsten ist.
2) Berücksichtigung des Arzneigehaltes des Stammpräparates bei derDecimal- sowohl, als der Centesimalskala.
3) Grösste Vollständigkeit, indem alle bis jetzt in der Homöopathieangewandten Mittel, mit Ausnahme der mit Recht weggelassenenisopathi sehen, darin enthalten sind.