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Eisen.
datioi) zu schützen. Durch ein Gebläse wird dem Ofen von untenLuft zugeführt. Die Erze werden im oberen Teile des Schachts Bvorgewärmt, sintern allmählich und werden im mittleren Teil C redu-ziert. Durch die unten einströmende Gebläseluft verbrennt das Brenn-material (bei F) zu Kohlendioxyd, das weiter aufsteigend durch denglühenden Koks zu Kohlenoxyd reduziert wird, und durch das Kohlen-oxyd werden die Eisenoxyde der höheren Schicht zu metallischemEisen reduziert. Es spielen sich demnach im Innern des Ofens inder Richtung von unten nach oben die folgenden Prozesse ab:
c + o 2 =co 2
C4-CO, = 2CÖFe 2 0 3 + 3CO = 2Fe + 3C0 2 .
Das reduzierte Eisen ist eine poröse, kohlenstofffreie, fast unschmelz-bare Masse, die erst dadurch, daß sie wieder Kohlenstoff aufnimmt,
Abb. 55. Hochofen, neuereKonstruktion.
Abb. 54. Hochofen.
in dem Räume E zum Schmelzen kommt. Das geschmolzene Eisensammelt sich im Herd G und wird mehrere Male täglich abgelassen.Es fließt in Sandformen, in denen es die Gestalt von Barren erhält.Die bei A entweichenden Verbrennungsgase (Gichtgase) enthalten nochbedeutende Mengen von Kohlenoxyd, denn die Reduktion des Eisen-oxyds durch Kohlenoxyd ist umkehrbar: Fe 2 0 8 + 3CO £ 2Fe + 3C0 2)sie kann daher nur bei einem Überschuß des Kohlenoxyds vollständigverlaufen. Man saugt daher die bei A entweichenden Verbrennungs-gase bei den neueren Öfen, die nach Abb. 55 konstruiert sind, ab