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Wasserstoff, auch jedes Molekül dieses Gases 30malso viel wiegen muß, wie ein Molekül Wasserstoff.Das Atomgewicht des Wasserstoffes ist = 1, das Mole-kül Wasserstoff enthält zwei Atome, wiegt also „2".Also hat ein Gas, das 30 mal so viel wiegt, wieWasserstoff, mithin die Gasdichte 30 hat, dasMolekulargewicht 60. Hat man nun für dieseSubstanz vorher durch die Elementaranalyse dieprozentualische Formel (CH 2 0)x gefunden, so ergibtsich für die Substanz die wirkliche Formel:
0 2 H 4 O 2 , denn C 2 = 24H 4 = 40 2 = 32
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Andere Methoden der Molekulargewichtsbestim-mung bei Körpern, die sich nicht vergasen lassen, beidenen Gasdichtebestimmungen also ausgeschlossen sind,beruhen auf den Lösungsgesetzen (vgl. anorg. Ch.).Gleiche Anzahl von Molen in demselben Mediumhaben den gleichen osmotischen Druck. Man kannalso durch direkte Messung dieses Wertes das Mole-kulargewicht finden. Meist aber benutzt man Größen,die ihrerseits Funktionen des osmotischen Druckes sind,aber leichter quantitativ zu messen. Solche sind z. B. dieMessung der Erniedrigung des Gefrierpunktes von Lö-sungen (kryoskopische Methode); sie beruht darauf,daß eine gleiche Anzahl von Molekülen eines ge-lösten Stoffes in demselben Medium stets diegleiche Erniedrigung des Gefrierpunktes be-wirkt; die gleiche Menge in Grammen also um so mehr,je kleiner ihre Molekulargröße ist. Man setzt also einebekannte Menge zu, stellt den Gefrierpunkt fest undkann daraus das Molekulargewicht berechnen. Aufeinem ganz analogen Verhalten beruht die Methodeder Molekulargewichtsbestimmung durch Dampfdruck,-erniedrigung, die sich in einer Erhöhung desSiedepunktes dokumentiert. Die kryoskopische Me-