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Kalium.
K. Atomg. 39.
Vorkommen: Sehr verbreitet, namentlich als Silikat(Feldspat, Glimmer). Chlorkalium in Staßfurt. Einwichtiger Bestandteil der Pflanzenasche ist Kalium-karbonat.
Historisches: Zuerst von Davy 1807 dargestellt.
Darstellung: Durch Glühen eines Gemisches vonKaliumkarbonat mit Kohle.
K2CO3 + 2C = K 2 4- 3CO.
Ein inniges Gemisch dieser beiden Stoffe erhält man ambesten durch Erhitzen von weinsaurem Kalium (Weinstein).
Eigenschaften: Silberweißes Metall von wachs-weicher Konsistenz. Schmilzt bei 62°.
Chemisches Verhalten: Wird an der Luft durchOxydation matt. Zersetzt Wasser unter Bildungvon Wasserstoff und so lebhafter Wärmeentwicklung-,daß der Wasserstoff sich entzündet. Muß deshalbunter sauerstofffreien Flüssigkeiten, z. B. Petroleumaufbewahrt werden. Verbindet sich sehr energischmit Chlor.
Kaliumoxyd K>0. Durch Oxydation von Kalium an trockenerLrd't. Weiße Masse, die sich mit Wasser lebhaft verbindet.Kaliumperox3fd K2O2 und Kaliumsuboxyd KsO. Sehr unbeständig.
Kaliumhydroxyd KOH, Kalihydrat oder Aetzkali(Kali causticum), entstellt durch Einwirkung von Wasserauf Kalium oder Kaliumoxyd.
Darstellung: Aus Kaliumkarbonat mit Kalziumhydr-oxyd (gelöschtem Kalk):
K2CO3 + Ca(OH) 2 = 2 KOH + CaC0 3 ,
auch durch Elektrolyse von KCl, (vgl. bei NaOH).Weiße, kristallinische, zerfließliche Masse, die imHandel meist in Stangenform gegossen vorkommt.Sehr starke Base. Leicht löslich in Wasser und