über das Wasser den Weg gewiesen zu haben,allein zum Ziele führte.
der
Wasserstoff und Chlor vereinigen sich imLicht zu Chlorwasserstoff. Man mag nun dieVersuchsbedingungen modifizieren, soviel man will:Stets vereinigen sich genau..1 Volum Wasserstoff mitl Volum Chlor. Jedweder Überschuß des einen oderanderen Elementes bleibt unangetastet. Bei dieser Ver-einigung bleibt das frühere Gesamtvolnm ungeändert.1 Liter Chlor -f- 1. Liter Wasserstoff geben 2 LiterChlorwasserstoff.
Nehmen wir an Stelle des Chlors Sauerstoff, so
verläuft der Vorgang anders.
Es vereinigen sich stets
und unabänderlich 2 Volume Wasserstoff mit 1 VolumSauerstoff zu Wasser. Hierbei werden aber auch nur2 Volume Wasserdampf gebildet.') Das Gesamtvolumenvermindert sich also um 1/3, aus 2 Litern Wasserstoff+ 1 Liter Sauerstoff werden 2 Liter Wasserdampf.Genau so ergeben 1 Liter Stickstoff und 3 LiterWasserstoff ebenfalls nur 2 Liter Ammoniak; undgenau so verläuft bei allen Gasen der Prozeß: Eswerden unter allen Umständen 2 Volume derneuen Verbindung gebildet.
Zur Ausführung dieses Versuches füllt man einengraduierten Glaszylinder bis an den Rand mit Queck-silber, stülpt ihn unter Quecksilber um und läßt nundie gewünschten Gasvolume in den Zylinder eintreten.Vereinigt man nun die Gase, z. JB. durch den elektri-schen Funken, so kann man das neugebildete Volumenan der Stellung des Quecksilbers ablesen.
Wohin verschwinden die scheinbar verloren ge-gangenen Gasvolume? Oder vielmehr wohin verbergensie sich, denn daß sie de facto vorhanden sind, zeigtjede Wage, die das unveränderte Gewicht des Ganzenangibt. Zur Erklärung dienen folgende theoretische
1) Natürlich oberhalb 100° C, «-eil sonst das Wasser sieh ver-dichten würde.