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Die Elemente der Entwicklungslehre des Menschen und der Wirbeltiere : Anleitung und Repetitorium für Studierende und Ärzte
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Die Organe des Zwischenblattes oder Mesenchyms.

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Felsenbein verschmolzen und stellt die Anlage des Griffelfortsatzes (Proc.styloideus) dar (Fig. 407 Proc. styloid., Fig. 4099); der mittlere Abschnittist beim Menschen bindegewebig geworden und bildet ein festes Band,das Ligamentum stylohyoideum, während er bei vielen Säugetieren zueinem ansehnlichen Knorpel wird; der dritte untere Abschnitt liefertdas kleine Hörn des Zungenbeins. Diese kann zuweilen, indem die untereStrecke des Ligamentum stylohyoideum verknorpelt, zu ansehnlicherLänge entwickelt sein und bis dicht zum unteren Ende des Griffelfort-satzes hinaufreichen.

Im dritten Schlundbogen tritt nur in der ventralen Strecke einVerknorpelungsprozeß ein und läßt auf jeder Seite des Halses die großenZungenbeinhörner hervortreten. Große und kleine Hörner setzen sichan ein unpaares, median gelegenes Knorpelstück an, welches einer Copulades Viszeralskcletts der Selachier entspricht und zum Körper des Zungen-beins wird.

Malleus

Hamulus proc.Meckelii

Manubrium mallei

Fig. 410. Knöcherner UnteAiefer mit dem Meckelschen Knorpel eines mensch-lichen Fötus vom Ende des 3. Monats. Nach Kollmann.

Der Unterkiefer ist isoliert, von innen gesehen, so daß der MEOKELSche Knorpelder ganzen Länge nach sichtbar wird; der Hammer ist noch mit ihm in kontinuierlicherVerbindung. An dem Amboß ist der kurze und lange Fortsatz deutlich erkennbar.Der MiscKELSche Knorpel liegt in einer Furche des Unterkiefers unterhalb der Ansatz-linie des Musculus mylohyoideus. Das Vorderende biegt mit einem hakenförmigenSchenkel um (Hamulus processus Meckelii [Hannover]).

Auf Verknorpelungen endlich, die in der Gegend des ursprünglichvierten und fünften häutigen Schlundbogens entstehen, läßt sich derUrsprung des Schildknorpels nach den Untersuchungen von Duboisund Gegenbatjr zurückführen.

Aus vergleichend-anatomischen Erwägungen, und gestützt auf dieUntersuchungen von Baumgarten, Jacoby, Zondek, betrachte ichden Steigbügel, über dessen Genese so viel gestritten wird, als einheit-liches Skelettstück, das sich im obersten Teil des häutigen Zungenbein-bogens in unmittelbarer Nähe der knorpeligen Ohrkapsel anlegt. Seineringförmige Beschaffenheit rührt daher, daß sein Bildungsgewebevon einem kleinen Ast der Carotis interna, der Arteria perforansstapedia, durchbohrt wird. Diese bildet sich später bei dem Menschen