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Sechstes Kapitel.
tretenden Gefäßlumen sammelt sich eine helle Flüssigkeit, das Blut-plasma (g), an.
Die zuerst gebildeten Gefäße sind also einfache Endothelröhren,in welchem Zustand sie auch längere Zeit verharren.
Die in den Lücken des Gefäßnetzes gelegenen Zellen werdenspäter zu embryonalem Bindegewebe und stellen die Substanzinseln
Fig. 143. Keimhaut des Hühnchens mit einer Primitivstreifenlänge von 2,3 mm.
Nach Rückert.
der Autoren (Fig. 145m) dar. Es rücken nämlich die kugeligen Zellenunter Ausscheidung einer homogenen Zwischensubstanz weiter aus-einander, sie werden sternförmig (Fig. 147s/») und strecken Fortsätzeaus, mit denen sie sich zu einem in der Gallerte überall verbreitetenNetzwerk verbinden; andere legen sich an den Endothelröhren derGefäße an.
Die im Innern der Endothelröhren eingeschlossenen Zellen haftennoch eine Zeitlang ihrer dorsalen Wand an und springen von ihr alsHügel in die Flüssigkeitsräume hinein (Fig. 145*). Die eben wegsamwerdenden Gefäße sind infolgedessen sehr unregelmäßig beschaffen,