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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Zahnsohmerz.

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schummert, in der Ruhe bessert und durch Wärmeerhöht wird (entgegengesetzt wie Rhus). RheumatischesZahnweh mit Bedürfniss, sich nieder zulegen; Wackelnder Zähne und Gefühl, als wären sie zu lang, be-sonders beim Essen.

Causticum: Rasendes Zahnweh, besonders von hohlenBackenzähnen ausgehend, vorzüglich rechtsseitig, Ge-sichtsmuskeln, Augen und Ohren einnehmend.

HyOSCyamilS: Unerträglich heftiger, reissender undpulsir ender Zahnschmerz, durch kalte Luft erregt, mitsichtbarem und fühlbarem Klopfen an der leidenden Seitedes Unterkiefers; Blutandrang nach dem Kopfe, mit Rötheund Hitze des Gesichtes.

Rhododendron: Durch rauhe und nasskalte Luftund bei Gewitter eintretende oder erhöhte Zahnschmer-zen, die in der Ruhe am schlimmsten sind.

RhllS toxicod.: Rheumatisches und gichtischesZahnweh; nächtliches Reissen in den Zähnen, in derRuhe erhöht, durch Bewegung oder auch durchWärme gemildert. Rhus bildet einen Gegensatz vonPulsatüla. Auch beseitigt Rhus oft den Mundgestankvon hohlen Zähnen.

Ausserdem sind noch zu empfehlen: Arnica, innerlichund äusserlich, nach Zahnoperationen und bei darnach ent-stehenden Blutungen; auch bei drückendem, klopfendemZahnweh mit harter Geschwulst der Wange.

Hepar: Bei Zahngeschwüren, auch mit Merc. imWechsel. Euphorb.: Klopfende, pochende Schmerzen,sehr empfindlicher Abscess unter dem Augenzahn mit dickerGeschwulst des Backens und rosenartiger Entzündung. Sollsich wie Staph. sehr hülfreich gegen das Abbröckelnder Zähne erweisen. Ignatia: Bei Zahnweh hysteri-scher Frauen. Nitr. arid., klopfendes Zahnweh undAbbröckeln der Zähne nach Quecksilb ermissbrauch.

Gabe: Man verabfolgt nach der Heftigkeit des Schmer-zes l U1 stündlich die Arznei und setzt beim Nachlassendes Schmerzes damit aus. Auch kann man einige Körnchendes richtig gewählten Mittels trocken auf die Zunge geben.