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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Speoielle Therapie.

Symptome, die sich nach dem Ausbruche der Krankheitverlieren. Da ein inneres Leiden der Bildung des Weich'selzopfes zu Grunde liegt, so ist sein Erscheinen für denGesammtorganismus höchst wohlthätig, sein plötzliches Ver-schwinden äusserst nachtheilig, es erfolgen Metastasen.Das Abschneiden des Zopfes oder der verfilzten Haare er-zeugt Lähmungen, Taubheit, Blindheit und andere Leiden.Die den Weichselzopf erzeugenden Schädlichkeitenund Umstände sind noch nicht verlässlich bekannt.

In der Praxis hat sich vorzüglich Vinca minor bewährt.Uebrigens sind noch empfohlen : Carb. veg.. Graphit., Kreos.,Merc. und Sulph. y Lyc, Sil.

Weinkrämpfe, s. bei Krämpfen.

Weisse Kniegeschwulst, s. Gliedschwamm.

Weisse Schenkelgeschwulst, s. bei Schwangerschaft.

Weissfluss. Fluor albus. Leukorrhoe.

Der gutartige Weissfluss oder der Schleimfluss derweiblichen Geschlechtstheile zeigt sich als Ausfluss einerschleimigen oder wässerig-schleimigen, klebrigen, oft mil-chigen, anfangs milden und geruchlosen, weder Brennennoch Beissen verursachenden, allmälich aber scharf wer-denden und ekelhaft salzig riechenden, zuweilen gelblichenoder grünlichen Feuchtigkeit aus der Mutterscheide undselbst aus der Gebärmutter, der keine venerische An-steckung zu Grunde liegt. Ein wichtiges diagnostischesKennzeichen zur Unterscheidung des Schleimflusses derMutterscheide und der Gebärmutter ist, dass bei ersteremdie Scheide sich sandig anfühlt, während, wenn der Schleimaus der Gebärmutter kommt, diese körnige Beschaffenheitnicht vorhanden ist. Zur Zeit der Menstruation wird derFluss stärker. Endlich leiden die Verdauungsorgane. Säure-bildung ; die Kranken werden blass, erdfahl; blaue Ringeum die Augen; Mattigkeit; Regeln verlieren sich.

Veranlassende Ursachen des Weissflusses können sein:Mutterkränze, reizende Einspritzungen, Würmer, welcheoft schon bei Kindern diese Krankheit veranlassen, öfteres