Druckschrift 
Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
Entstehung
Seite
725
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

eintretende Uebelkeit und Erbrechen; heftiger Schüttel-frost, ohne besondere Körperkälte.

Carb. Veg.l Fieber mit abendlichem oder nächtlichemfrösteln. Durst nur während des Frostes; reich-licher Schweiss. Kälte der Füsse, grosse Schwäche. Auchnach Chinamissbrauch.

China: Sumpffieber mit grosser Schwäche und Hinfäl-ligkeit. Milzgeschwulst. Wassersucht, besondersder Füsse. Starke, schwächende Schweisse. Gallige Zu-stände, gelbliche Hautfarbe. (Es muss dieses Mittel in derersten Verreibung 68 Tage lang, Abends und Morgens0,06 Gramm, verabfolgt werden.)

Ferrum: Fieber nach Chinamissbrauch; Leber-und Milzanschwellungen. Blutwallungen, Gesichts-blässe, grosse Schwäche, Wassersucht.

tgnatia: Weehselfleber rein nervöser Art. Frost durchäussere Wärme gemildert. Durst im Froste und Rücken-schmerzen ; bleiche Hautfarbe, grosse Mattigkeit.

Ipecacuanha: Bei Wechselfieber mit geringem Froste,gastrischen Symptomen und mit zusammenschnürenderBi'ustbeengung. Chinamissbrauch.

Lachesis: Sehr nützlich bei geringen Frostschauern,dann Hitze mit brennendem Durste, Delirien mitvielem Schwatzen, Gesichtsröthe und heftigen Kopf-schmerzen. Hitze, besonders Nachts; Schweiss nach derHitze, gegen Morgen. Grosse Schwäche und schnellesHinsinken der Kräfte ausser den Anfällen.

Nlenyanthes: Nützt fast stets in Wechselfiebern mitKälte im Unterleibe. (Hartm. bei Rückert II. p. 41.)

Natriim muriatiCUm: Bei anhaltendem Froste;Hitze mit Gesichtsröthe, heftigem Kopfweh; gelblicherHautfarbe. Grosser Durst schon während des Frostes, be-sonders aber in der Hitze. Trockenheit der Zunge,bitterer Mundgeschmack, völlige Appetitlosigkeit. GrosseSchwäche, Geschwürigkeit der Mundwinkel.

Nux VOmica: Fieber verschiedener Art, besondersMit Verstimmung des Rückenmarksnerven- oderdes Gangliensystems. Frost anhaltend, mit und ohne

. '