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Specielle Therapie.
durch benachbarte Eiter- und Jaucheherde erzeugt. —■ AmArme zieht der Aderlass nicht selten Phlebitis nach sich.Nach Verletzungen und Aderlässen wären Arnica und Um-schläge von Arnicawasser nothwendig. Beilad. passt beiEntzündung der Hirnhautvenen.
Venerische Krankheit, s. Syphilis.
VertlaUUngSSChwäche, S. Magenkatarrh.
Verletzungen. Luxationen. Contusionen.
Wunden werden nach der Art, wie sie entstanden sind,eingetheilt in 1. Schnittwunden, die von scharfen,schneidenden Instrumenten, Messern und dergl. herrühren;2. Stichwunden, die durch spitze Instrumente, Nadeln,Dolche etc. verursacht werden und Stich- und Schnitt-wund e n, veranlasst durch ein spitzes und zugleich schnei-dendes Instrument, z. B. ein Dolchmesser; 3. lacerirteWunden oder aufgerissene Wunden, die durch unebeneund stumpfe Gegenstände entstehen, z. B. durch eine Sägeoder einen Stein, oder durch wirkliches Keissen, etwa aneinem Haken; 4. Quetschwunden, bei denen dieHaut nicht durchbrochen ist, doch die darunter liegendenTheile durch heftiges Zusammendrücken verletzt wordensind und blau oder schwarz, „blutunterlaufen" werden;5. Schusswunden durch Kugeln, die in den Körperdringen, veranlasst. Ausserdem spricht man von ver-gifteten Wunden, die durch den Biss von Schlangenund anderen giftigen Thieren entstehen.
Bei der Behandlung von Wunden muss die erste Auf-gabe sein, namentlich wenn grössere Blutgefässe zerrissenwurden, die Blutung zu stillen. Dieses geschieht bsileichteren Verletzungen durch Vereinigung der Wundrän-der mittelst Heftpflaster und einer festen einfachenBinde und Befeuchten derselben mit Arnicawasser. (12 Tro-pfen Arnicatinctur auf J / 2 Tassenkopf voll Wasser.) Auch istein sehr gutes Mittel zum Stillen des Blutes das Aufbindeneines Stückes Feuerschwamm auf die Wunde. •— Wenneine Arterie (Schlagader) getrennt wurde, was man an dem