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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Tripper.

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gegen, es müsste denn eine gleichzeitige Einwirkung vonSehanker- und Feigwarzentrippergift stattgefunden haben.Das einzige Mittel zur Heilung des Feigwarzentrippers istSublimat [Merc. corros.) 2. Decimalverdünnung. Hier-von 1015 Tropfen in 1 / i Obertasse voll Wasser, tag-tiber auf 4 Mal zu verbrauchen und 6 bis 8 Wochen da-öiit fortfahren, beseitigt diese ekelhafte Krankheit voll-ständig. Doch sind Ruhe und gleichmässige Wärme einHaupterforderniss. Tägliche Waschungen der ganzen Ge-schlechtstheile mit recht warmem Wasser und bei Weiberntägliche Ausspritzungen der Scheide sind sehr empfehlens-^'erth. Wo noch Feigwarzen nach dieser Cur vorhandensein sollten, betupfe man dieselben mehrmals mit der. ersten, etwas gewässerten weingeistigen Auflösung desSublimats. Die Feigwarzen werden darnach immer blasserUnd schrumpfen vollständig ein. Doch empfehlen wir, alsdas Beste und Zweckmässigste, den blossen innerlichenGebrauch des Mittels, da durch die äusserliche Anwendungdesselben wohl die örtliche Erscheinung, nicht aber derdem Körper innewohnende Krankheitsstoff beseitigt wird;dieser zeigt sich dann später durch periodisch dumpfeStirn-Kopfschmerzen, sehr lästige Morgenschweisse undNasentropfen (Nasentripper). Diese Krankheit ist äussersthartnäckig und mit der den Körper verpestenden Syphilisnahe verwandt.

Die Hahnemann'sehe Fe ig war zenk rank hei t [SycosisHahnemanni), die in den französischen Kriegsjahren 18091814 beobachtet wurde, scheint eine eigenthümliche^rankheitsform gewesen zu sein. Sie erfordert Thuja oderNitri ac. und soll sich nach Quecksilberpräparaten ver-schlimmert haben.

Trunksucht, S. Säuferbeschwerden.Typhus, s. Nervenfieber.UnterleibsentzÜlldung, S. Bauchfellentzündung.