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Speoielle Therapie.
oder Schanker entsteht, öfter durch Aufnahme des Virusvon einem gegenwärtigen oder vorhergegangenen Schankerbeim Fortschreiten der örtlichen Syphilis (symptomatischeBubonen) , oder durch den Entzündungsreiz eines etwagegenwärtigen Trippers (consensuelle Bubonen).
Der Bubo beginnt mit Schmerzen in der Leistengegend,etwas Härte und Geschwulst, die sich vergrössert, bis sieden Umfang eines Hühnereies erreicht; in der Geschwulstwird ein Pulsiren und Klopfen bemerkt und die Hautdarüber ist geröthet. Wenn man die Eiterbildung ver'hüten will, muss man sehr zeitig einschreiten, es geling'dann oft durch Hydr. ox. rubrum 3. Doch ist ein voll'ständig ruhiges Verhalten während des ganzen Verlaufesder Krankheit unerlässlich. Gelingt trotz aller Sorgfaltdie Verhütung der Eiterbildung nicht, werden stechendeSchmerzen empfunden, die von Zeit zu Zeit durch deOBubo schiessen, mit heftigem Klopfen darin, dann hatbereits der Eiterungsprocess begonnen. Hat sich der Bubogeöffnet, was durch warme Umschläge von gekochtem Lein'samen rasch gelingt, dann wasche man die Wunde täglichmehrmals mit warmem Wasser aus und nehme innerlichHydr. oxydatum rubrum 3. (täglich etwa 3 Mal 1 Gran'pulver in Wasserauflösung). Ausserdem hat sich, beson'ders zur Vertheilung, Nitr. ac. bewährt. Bleibt Härteeiner Drüse zurück, so verabfolge man sofort Ars-jod. 3. täglich 2 Gran bis Besserung erfolgt. DiesesMittel, wenn es frisch und zuverlässig bereitet wird, is 1oft durch kein anderes zu ersetzen und hat sich mir H 1hartnäckigen Schankern, mit knorpelharten Rändern undbei zurückbleibenden Verhärtungen, die keinem andere»Mittel weichen wollten, aufs Beste bewährt. Nach Dar'reichung von Ars. jod., tritt sofort Erweichung der indu'rirten Stellen ein; die Kranken genesen bei längerem Ge'brauche dieses Mittels.
3. See undär e oder constitutionelle Zufälle, oderZufälle allgemeiner Infection, wo das Gift eine Aende'rung erlitten und die syphilitische Constitution erzeugt hat-Diese Zufälle entwickeln sich auf der Haut, den Schleim-