Scortrat.
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Diese häufig "bei Seefahrern vorkommende Krankheit,Welche schon Hippokrates (De intern, adfect. c. 33 et 48)aj ideutet, durchläuft, wenn sie nicht eher geheilt wird,drei Stadien, die als eben so viele Grade ihrer Heftig-Ke it zu betrachten sind, mit folgenden Zufällen :
Im ersten Zeiträume: Ungewöhnliche Mattigkeit,Schwere in den Füssen, Athmungsbeschwerden, Nieder-geschlagenheit. Bleiches, gelbliches, aufgedunsenes Gesicht,^it blau-grünen Augenrändern. Bläuliche Lippenfarbe.JJunkelrothe oder bleifarbene Flecken von der Grösse der-Winsen bis zu der einer Hand, besonders an den Waden,^henkeln, Armen, am "Unterleibe, höchst selten im Ge-wehte. Geschwulst um die Knöchel. Jucken, Anschwellen^ud leichtes Bluten des aufgelockerten und schwammigenZahnfleisches, mit stinkendem Mundgerüche und fauligem^eschmacke. Verlangen nach grünen Gemüsen und säuer-lichen Getränken. Der Puls ist weich, schwach, fieberlos.
Im zweiten Zeiträume: Verstärkung der bisherigenZufälle. Härte in den Muskeln, angeschwollene Kniege-lenke, wie im Gliedschwamm, bis in die Knochen drin-gende Schmerzen in den Schenkeln, Lenden oder im RückenUl id besonders auch am Kniegelenke. Schwerathmigkeit,•Bruststiche, Blutunterlaufungen. Eine stinkende Jaucheabsondernde Geschwüre an den Schenkeln und Waden.-Brauner, trüber Urin. Blutungen aus dem Zahnfleische,■Nasenbluten , Bluthusten, Blutbrechen, blutige Durchfälle,"Intharnen und andere Blutflüsse, wobei ein entartetes,schwarzes, aufgelöstes Blut entleert wird. Brandigwerdendes Zahnfleisches, Schwarzwerden, Wackeln und Ausfallender Zähne. Zerbrechlichkeit der Knochen. Ohnmächten"ei leichter Bewegung.
Im dritten Zeiträume: Aeusserste, an Lähmunggrenzende Schwäche, sehr grosse Athmungsbeschwerden,erschöpfende Blutflüsse, Lähmungen der Gliedmassen, stin-kende Atmosphäre um die Kranken ; Auszehrung, Gelbsucht,Wassersucht, Zufälle heftigen Grades von Faulfiebern, mitß ur wenig beschleunigtem Pulse. Tod.
Die Untersuchung des Blutes hat ganz verschiedene, ja