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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Specielle Therapie.

nach der Gebärmutter gerichtet. In der letzten Zeit abergewöhnlich folgende: Der Kopf ist nach unten, Hinter-kopf, Nacken und Kücken nach vorn und links und dieFersen im Muttermunde mehr nach rechts gerichtet. BeiZwillingen hat die eine Frucht die angegebene, die andereaber eine entgegengesetzte Lage. Wir sehen hier die weiseAnordnung der Natur, die ungleichnamige Paarung, dieauf das Wohlbefinden der Mutter und des Kindes berech'net ist. Die odnegativen Theile der Frucht, Hinterkopf!Nacken und Rücken nach vorn und links, also nach de»odpositiven Theilen der Mutter, während die Brust, derBauch und die Fersen nach hinten und der odnegativen,rechten Seite der Mutter zugekehrt sind. —■ Uebrigens istdie Stellung des KindeS in der Gebärmutter mit gegen dieBrust geneigtem Kopfe, überkreuzten Armen und an denLeib gezogenen Beinen, berechnet, den möglichst geringste»Raum im Mutterleibe einzunehmen.

Gegen Ende des neunten Monates, nachdem die Em'pfängniss stattgefunden, ist die Periode der Schwangerschaftvollendet. Die unregelmässigen Schmerzen, an welche»manche Frauen kurz vor der Entbindung leiden, nenntman falsche Wehen, man darf sie eigentlich gar nichtzu den Wehen rechnen, es sind vielmehr Krämpfe in ver-schiedenen Theilen des Unterleibes. Es findet daher nicht,wie bei den wahren Wehen, ein Drängen nach unten statt.Je nach den veranlassenden Ursachen und nach der Artdes Schmerzes sind anzuwenden: Charnom., Beilad., Nuxvorn,, Puls., Veratr.

Sobald die Wehen beginnen, sinkt der Bauch ein unddie Gebärmutter scheint auf den Grund des Unterleibessinken zu wollen. Die physischen Ursachen, welche dieAusstossung der Frucht bewirken, bestehen in Zusammen-ziehungen des Uterus (der Gebärmutter) und der Muskelndes Unterleibes. Durch diese Reizung findet eine schleimigeAbsonderung statt, welche die Theile schlüpfrig macht,während die Mündung des Uterus sich allmälich erweitertund die Oeffnung mit jedem Drange grösser wird.

Bei vergeblicher Gebärarbeit, wenn die Wehen