Scharlach.
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Auswurf von Schleim und nicht selten auch Nasenbluten.^er Ausschlag fängt nun in derselben Ordnung, in welcherer erschienen ist, an blasser zu werden. Die Krankheit§eht dann nach einer unbestimmten Dauer dieses Stadiums(von vier bis sieben, selten neun Tagen) in
4. ihre letzte Periode, die der Abschuppung desHautausschlages (Stadium desquamationis) über, indemu nter Jucken der Haut und Abnahme ihrer GeschwulstUn d Hitze die Oberhaut vertrocknet, sich aufwirft undnach und nach in mehlähnlichem Staube, Schüppchen oder§anz en Hautlappen abgelöst wird. Die Abschuppung wie-derholt sich nicht selten und kann Wochen lang dauern,"abei ist die Haut sehr empfindlich gegen atmosphärischeZuflüsse. Die Abschuppungsperiode verläuft, wenn keine^omplicationen bestehen, völlig fieberlos, während zugleichder Harn klar und in reichlicher Menge gelassen wird. •—^er Kranke muss während dieser Periode auf'sSorgfältigste vor Erkältung und Zugluft ge-schützt werden.
Uebrigens verläuft der Scharlach nicht immer so regel-mässig. Kein acutes Exanthem zeigt einen so mannigfachenVerlauf, als dieses. Besonders ist gro sse Verschie-denheit unter den einzelnen Epidemien. MancherScharlach ist so flüchtig, dass die eigentliche ScharlachrötheU11 d die Halsbeschwerden nur einen Tag dauern, so dassman erst aus der in solchen Fällen stets eintretenden Albu-minurie und Wassersucht schliessen kann, dass man es wirk-lich mit einem Scharlach zu thun gehabt habe. In sehr bös-artigen Epidemien tritt gleich im Beginne der Krankheitdas Scharlachtyphoid ein, unter sehr heftigem Fieberun d raschem Kräfteverfalle. Die Kranken sterben oft nochv °r Ausbruch des Ausschlages. — Sehr gefährlich sindauch die im Beginne der Krankheit oder während ihresVerlaufes auftretenden diphther itischen und crou-pösen Halsentzündungen. Diese croupöse Entzündungkann sich abwärts nach dem Kehlkopfe und den Luftröhren-ästen verbreiten, aber auch aufwärts, die Nasenschleimhäuteei 'greifen mit Verstopfung, Borkenbildung, oder dickem,
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