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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Lungenschwindsucht Magenkrankheiten. 553

ren Ende des Magens und bildet den Uebergang von ihm

uen dünnen Därmen, deren Anfang, der Zwölffinger-

. rm (Duodenum), unmittelbar hinter dieser Oeffnung be-

^ , *; Diese Oeffnung hat eine Art Klappe (Valvula

ylori), um den zu schnellen Austritt der Speisen, bevor

verdaut sind, zu verhüten.j.. ^ie Substanz des Magens besteht aus drei Häuten.le äussere, seröse oder Peritonealhaut ist eine feste,arke, glänzende Membran, welche nicht allein jeden Theile . ses wichtigen Organs bedeckt, sondern zu allen Einge-/aen geht und auch die Bauchhöhle überzieht. Dieittlere oder Muskelhaut besteht aus Muskel- oder Fleisch-, er n, die in verschiedenen Reihen und Riehtungen laufen,sonders in der Längs- und Querrichtung. Man unter-leidet daher vorzüglich zwei Lagen : eine, deren Fasern, ? a gs des Magens (longitudinal) und eine andere, derena sern kreisförmig um den Magen herumlaufen (transver-' ) Diese Fibern contrahiren und erschlaffen den Magen,01 die eigenthümlichen Bewegungen desselben währender Verdauung hervorzubringen. Die innere oder Honig-Jäbenhaut ist weich, sammetartig, zeigt Falten, einer^ ori igscheibe etwas ähnlich, und ist blassroth im gesunden

ab

Zwischen diesen Fal-

- kj er roth im entzündeten Zustande. ~..~----------------------

te a liegen zahlreiche kleine Drüsen, welche den sogenanntenMagensaft, diese für den Verdauungsprocess so wesent-liche Flüssigkeit, absondern.

. In zweierlei Hinsichten, sagt der berühmte Hufeland,ls t der Magen der Grundstein eines langen Lebens. Em-"H indem er das erste und wichtigste Restaurationsorgan^seres Körpers ist, die Pforte, wodurch Alles, was unserVerden soll, eingehen muss, die erste Instanz, von derengutem oder schlechtem Zustande nicht nur die Quantität^s °ndern auch die Qualität unseres Ersatzes abhängt. Zwei-te Qs, indem durch die Beschaffenheit des Magens selbstd ie Einwirkung der Leidenschaften, der Krankheitsursachen^d anderer zerst örender Einflüsse auf unseren Korpermodificirt werden.Wenn man," sagt Wenzel,das Gehirne in edles Eingeweide nennt, so sollte man billig auch den