Leberkrankheiten.
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banale rait Metastasen in die Lungen. Sobald sichSchüttelfröste einstellen: Chinin, sulph. oder Chin. ar-Se nicosum. Stündlich 1. Dec.-Grm. der 3. Verreibung.Sulphlir: Bei anhaltenden stechenden Schmerzen, beson-
6l 's nach Nux vom., wenn dieses Mittel zwar angewendetvu i'ue, aber nicht vollständig ausgereicht hat; überhaupt
ei hartnäckig anhaltenden Schmerzen, bei welchen andereMittel ihre Wirkung versagten.
omd wir zu der Annahme berechtigt, dass in den Gallen-
e gen cl er Leber eingeklemmte Gallensteine, die°ht zu Abscessbildungen führen können, die Ursache
er ^ schmerzhaften Erscheinungen sind, dann verordnen wir
Piurn oder Morphium 1. D.-Verreib, nach der bei Gallen-steinkolik, Seite 193 angegebenen Methode. Dieses Mittel
feiert nicht nur die überaus grossen Schmerzen, sondern
rä 8't auch dazu bei, dass der die Einklemmung verur-^chende Krampf nachlässt und der eingeklemmte Gallenstein
61 den Gallenweg passiren kann.
Hyperämie der Leiber.
-Die Blutüberfüllung oder Hyperämie der Leber kann
7 We der eine eongestive oder active, durch vermehrten
ul iuss des Blutes zu diesem Organe sein, oder eine passive
. ei ' Stauungshyperämie durch ersehwerten Abfiuss
s Blutes aus den Lebervenen. — Erstere entsteht häufig
d vorübergehend durch schwelgerische Lebensweise und
^rchhäufi;
den Genuss spirituöser Getränke und kann bei
§ er Wiederkehr zu dauernder Gefässerweiterung führen ;
I ^ en d die Stauungshyperämien bei allen Herz- und
"ngenkrankheiten (z. B. Herzklappenfehler, Herzverfet-
Lu
-^ § > Tuberkulose, Emphysem) , die den Durchgang des
tes erschweren, beobachtet werden. Von den Leber-
enen pflanzt sich die Ueberfülluog und Stauung auf die
°rtader fort. Hyperämien von vorübergehenden Ursachen
ssen gewöhnlich schnell nach, nur bei Säufern ist die
^. la gnose zweifelhaft; während bei Stauungshyperämien,
b „ ^ mer einen chronischen Verlauf nehmen, die Ursachen
^eitigt werden müssen, welche die Blutstauungen hervor-
v - Gerlia]. ät> Handbuch ä. Homöopathie. 4. Aufl. 33