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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Leberentzündung.

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lolgen gegen das Fieber Aconit, oder Belladonna; bei ein-tretendem Icterus Nux vomiea oder Mercurius solubilis;letzteren besonders zur Aufsaugung des Exsudates. Inhartnäckigen Fällen Sulphur. Wo durch Schlag odertQ ss auf die Lebergegend die Entzündung verursacht wor-^ er t ist, da verabfolgen wir Arnica und wenden fieissig kalte^raschläge an. Im Uebrigen verweisen wir auf das bei^allensteinkolik, Krebs, Syphilis u. s. w. Gesagte.

2. Die interstitielle Leber entzündung, Cirr-ose der Leber, granulirte Leber. Diese Krankheit charak-e nsirt sich zunächst durch bedeutende Volumszunahme der^eber und grosse Empfindlichkeit derselben. Im zweitenvadium erfolgen allmäliche Verkleinerung der Leber, Stau-Ugserscheinungen im Pfortaderbezirke und Gelbsucht. Die^ l- ankheit kann sich auf mehrere Jahre erstrecken undefällt fast nur Säufer. Im ersten Stadium ist die Krank-et noch rückbildungsfähig, und wir verabfolgen nach den0 "waltenden Symptomen : Nux vomiea, Natrum mur., China,^ r senicum oder Lycopoäium. Bei bereits eingetretenem^°Wunde der Leber kann von einer erfolgreichen Be-handlung nicht mehr die B,ede sein, der tödtliche Ausganglst unabwendbar.

^. 3. Die syphilitische Leberentzündung. Wenn die

la gnose sichergestellt, gründet sich die Möglichkeit der

e nesung nur auf eine antisyphilitische Kur.

^ 4. Der Leberabscess, Hepatitis suppurativa.

as Vorkommen dieser Krankheit beschränkt sich haupt-

' achlich. auf die heissen Klimate. Bei uns tritt sie haupt-

c nlich auf infolge traumatischer Einwirkungen auf die

^ e oer (Stösse, Verwundungen) oder aus unbekannten Ur-

c nen. Secundär infolge von Gallensteinen in der

e ber. Die an Zahl und Grösse sehr verschiedenen Ab-

,° 6 sse, die sich im Leberparenchym bilden, können sich

Ul ' c h peripherisches Umsichgreifen des Vereiterungspro-

esses so bedeutend vergrössern, dass sie weit über die

erfläche der vergrösserten Leber hervorragen. In glück-

lohen Fällen kapselt sich der Abscess ab, d. h. es bildet

" c n infolge von Bindegewebsneubildung eine dicke schwie-