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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Krätze.

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m it Schmierseife einreibt. Wo ein Bad nicht herzurichten,re ibt man den Körper vorher mit Seife ein und wäschtna -ch einer Stunde denselben mit warmem Wasser gründlicha o und frottirt die Haut mit einem etwas groben Hand-tuche, um zugleich die Milbengänge frei zu legen. Dannre iot man sorgfältig Stelle für Stelle mit einer Salbe ein,bestehend aus 8 Gramm Schwefelblumen, 15 Gramm Peru-oalsam und 60 Gramm Schweinefett (man vereinigt dieseMischung am besten, indem man zunächst die Schwefel-blumen mit dem Perubalsam innig verreibt und dann dasfett hinzufügt) und hüllt den Patienten in eine Wolldecke,ln der er eine oder anderthalb Stunden liegen bleibt;Vorauf man ihn mit warmem Seifenwasser abwäscht undlri) i zu Bette gehen heisst. Dieses Verfahren wird an 8au f einander folgenden Tagen wiederholt. Der Patient mussS1 °h in der ganzen Zeit vor Erkältung sorgfältig hüten undtä glich frische, aber gut durchwärmte Wäsche anlegen. In^er kalten Jahreszeit muss selbstverständlich die ganze-Procedur in einem gut durchwärmten Zimmer stattfinden.Dle gebrauchte Wäsche und die Bettbezüge müssen, um die( Wan haftenden Milben zu beseitigen, ausgekocht und dieKleidungsstücke in einem Back- oder Bratofen einige Zeiteiner Temperatur von etwa 65—70° R. ausgesetzt werden.Diese Temperatur genügt, um die Milbe zu tödten. Uebri-Sens kann man statt der kostspieligen Perubalsam-Schwefel-salbe bei ärmeren Personen Einreibungen mit Perubalsam-kpiritus machen. Man bereitet denselben, indem man auf1 Theil Perubalsam 20 Theile Spiritus giesst und diese Mi-schung g u t durchschüttelt. Nach der Einreibung wäscht manden Körper bis zum nächsten Tage nicht wieder ab. Als billi-ger Ersatz des Perubalsams wird von Pastau und Schuhe Sty-rax liquidus (Rp. Styraeis 30,0, Ol. Olivar. 60,0 D.) ge-rühmt ; der Styrax reizt bei seiner grossen Sicherheit derHeilung der Krätze nicht und kann daher auch bei Kin-dern und empfindlicher Haut angewendet werden.

Wo die Krätzmilbe lange bestanden und sich über denganzen Körper verbreitet hat, finden wir noch lange nachVollständiger Beseitigung der Milbe häufig einen juckenden,