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Specielle Therapie.
lenke, die sich vom Ballen oder Knöchelgelenke weitererstreckt und selbst die kleinsten Gelenke der Zehen undFinger ergreift; mit Röthe, Geschwulst, grosser Schmerz-haftigkeit und dem Gefühle von Steifheit oder Einge-schlafenheit bei Bewegung. — Beschleunigtes, keu-chendes Athmen und erhöhte Herzthätigkeitwährend des oft sehr bedeutenden Fieberanfalles;bei zu befürchtender Complication mit Endo- oder Peri-carditis. — Stark sauer riechender copiöser Schweiss,verminderter, sehr saturirter Urin von hohem spe-cifischem Gewichte und starkem Gehalte an harnsaurei»Ammoniak. Wir verabfolgen dieses Mittel, wie jedes derhier angeführten, in 3. bis 12. Potenz und stündliche»Gaben.
Chamotnilla: Muskelrheumatismus mit fast uner-träglichen Schmerzen, grosser Unruhe und Hitzegefühhbesonders bei Kindern und nervösen Personen. D ieSchmerzen, welche meist in Anfällen auftreten, verschlim-mern sich vorzüglich Abends und Nachts, lassen das Ge-fühl grosser Schwäche und Lähmigkeit zurück und werdendurch äussere Wärme, sowie durch Bewegung des Körper sgebessert. Unter den obwaltenden Symptomen ist die Feld"kamille jedem andern Mittel vorzuziehen und von über-raschender Wirkung. Wir pflegen die 3.—12. Potenz 2«verabfolgen.
Dlilcamara: Dieses Mittel hat viel Aehnlichkeit raüdem vorigen, ist aber jenem vorzuziehen, wenn die rheu-matischen Schmerzen vorzugsweise ihren Sitz zwischen denSchultern, im Nacken, Ellenbogen oder Hüftgelenk haben-
Jodkali (Kali hydrojodicum) ; Hat sich sowohl uns, alsauch vielen andern Praktikern ganz vorzüglich bei derGicht und bei gichtischen Gelenkentzündungen, bei Kno-chenauftreibungen und bei Gichtknoten bewährt.Oft nach dem Vorgebrauche von Mercurius solubilis, wenndieses Mittel angezeigt, aber den Uebergang in die chro-nische Form nicht zu verhindern vermochte. — Wir ver-abfolgen von der 2. Dec.-Verschüttelung täglich 3m ai5—6 Tropfen in einem Esslöifel voll Wasser, lassen damit