Gehirnhöhlemvassersucht.
äusserst frequent, die Temperatur sinkt, die Haut ist mitklebrigem, kaltem Sehweisse bedeckt, und unter allgemeinen^üimungserscheinungen erfolgt nach durchschnittlich 2 bisKrankheitswochen der Tod.Diese Krankheit unterscheidet sich von der Gehirn-hautentzündung (Meningitis simplex) durch den langsamene rlauf und durch die unbestimmten Erscheinungen imtadium der Vorboten, die bei der Meningitis gänzliche nlen. Fast immer lässt sich bei der hitzigen Gehirn-°Uenwassersucht, oder noch bezeichnender Gehirnhauttu-6l 'kulose, erbliche Tuberkulose in der Familie nachweisen.Eine Genesung bei der tuberkulösen Meningitis gehörtu den grössten Seltenheiten.
Im. Stadium der Vorboten bewährt sich am Meisten
. Ü hydrojodicum, bei Verdacht auf ererbte oder acqui-
lte Tuberkulose, bei Skrophulösen und an Lymphgefäss-
Schwellungen Leidenden. Besonders wenn vorhanden:
^ruhiger Schlaf mit Zähneknirschen, weinerliche Gemüths-
1 . lß imung, Schmerzen im Nacken, stierer Blick beim Auf-
r ! c hten des Kopfes. Die Kinder sehen angegriffen und
l6c u aus, ihr Muskelfieisch ist welk. — Wir verabfolgen
y° n diesem Mittel 6—8 Tropfen der 2. Dec.-Verdünnung
. ° Esslöffel voll Wasser und geben davon täglich 3 bis
Mal 1 Esslöffel. Dabei sorge man für trockene, gesunde
alafzimmer und leicht verdauliche, nahrhafte Kost.
tt Belladonna: Bei heftigen Fieberregungen mit heisser
j. ut i in den Abendstunden gesteigerte Hitze mit vielem
S vi Heftige Kopfschmerzen, Pulsiren der Hals- und
läienarterien, Schlafsucht, Verzerrung der Gesichtsmus-
Y . ^> geschwächtes Denkvermögen; Pupillenerweiterung und
utscheu. TJeberempfindlichkeit der Sinnesorgane.n nelleborus: Wenn bei starkem Andränge des Blutesc a dem Kopfe das Gesicht blass und aufgedunsen ist;^enn grosse Empfindlichkeit der Muskeln, Lähmigkeit unde u nlsabstumpfung zugegen ; auch bei convulsiven Be-rgungen; bei kaltem Stirnschweisse, verlangsamtem Pulsecl verengerter Pupille. Der Schlaf ist ängstlich und un-
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