Gebärmutterkrebs. — Gebärmuttervorfall.
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Un <l die Patienten gehen unter den unausgesetzten heftigenSchmerzen in 1—l 1 /^ Jahren zu Grunde.
Grosse Reinlichkeit und fleissiges Ausspritzen der Theile^ut lauwarmem Wasser ist bei dieser Krankheit unumgäng-lich erforderlich. Wo sich blumenkohlartige Excrescenzen^ n d leicht blutende Auswüchse am Muttermunde vorfinden,^ a verabfolgen wir innerlich Thuja und lassen auch mit^r verdünnten Tinctur (1 Theelöffel Thuja-Tinctur aufe men Tassenkopf voll Wasser) täglich mehrmals Einsprit-zungen machen.
Die entsetzlichen, besonders in der letzten Lebensperi-°de der Patienten, bis zur Unerträglichkeit sich steigern-^ et i Schmerzen beschwichtigen wir am besten durch Codein.Wl * lassen von dieser Arznei eine Verreibung mit Milch-Ucker in dem Verhältnisse 1 : 5 anfertigen und verabfolgenlavon täglich, sobald die Schmerzen eintreten, was ge-wöhnlich in den Abendstunden der Fall ist, 1 GranpulverC>06) auf einmal. Wir haben seit lange die Beobachtungpttiacht, dass dieses Mittel, trotz seines verhältnissmässig"ohen Preises, dem Zwecke mehr als alle andern Opium-P r äparate entspricht, indem es den Schmerz, auch in sehrWei nen G a tj en; schnell mildert, ohne die unbequemenNebenwirkungen des Morphiums zu erzeugen.
Gebärmuttervorfall und Scheidenvorfall.Prolapsus uteri et P. vagiuae.
Der Gebärmuttervorfall entsteht oft durch Anstrengung,
chverheben, Tragen, nach Entbindungen oder auch aus
0r perschwäche. Ist der Vorfall eben erst entstanden oder
Ur einige Wochen alt, so kann man denselben durch
omöopathische Mittel ziemlich schnell beseitigen ; doch ist
a-bei Haupterforderniss ein ruhiges Verhalten der Frau
. -Bette oder wenigstens ein gänzliches Zurückhalten von
Jeder Arbeit, bis das Uebel vollständig beseitigt ist. Aer-
j. 6re Frauen, die gezwungen sind ihrer Wirthschaft obzu-
e 8 6 n, müssen sich von einer geschickten Hebamme einen