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Epilepsie. — Erbrechen.
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Slllphur: Hauptmittel bei skrophulösen PersonenUnd solchen, bei denen Flechten und Ausschläge dagewesenund verschmiert worden sind.
Stramonium: Krämpfe mit heftigen Bewegungen der°beren Gliedmassen, Zurückbiegen des Kopfes, blassemUr »d aufgedunsenem Gesichte. Die Anfalle beginnen ge-wöhnlich mit einem lauten Aufschrei.
Der Gebrauch der Arzneien findet nach der in der Ein-leitung § 19—20 angegebenen Weise statt. Man verab-°lge übrigens die Mittel in gut bereiteten 30. Po-tenzen und warte einige Wochen die Nachwir-kung ab
Während des Anfalles lege man den Kranken aufReiche Polster und schütze besonders den Kopf vor Ver-ätzungen, entferne alle fest anliegenden Kleidungsstücke,Halsbinden, Gürtel, festgebundenen Röcke u. s. w. Oft istH_ 8 von Nutzen, wenn man sofort ein schwarzseidenes~Ucn über Kopf und Gesicht des Befallenen ausbreitet; wirhaben dadurch nicht selten den Anfall gemildert und ab-gekürzt. Nachts sorge man für zuverlässige Wärter undiasse den Kranken nie allein ausgehen. Das Binden undfesthalten der Glieder, sowie das gewaltsame Oeffnen derangeschlagenen Finger und Daumen muss strengstensUlx tersagt werden. — Da die Epilepsie erblich ist, sonute man sich vor Verheiratung mit epileptischen Per-sonen ; auch sollen epileptische Mütter nie ihre KinderSel bst stillen.
Erbrechen und Uebelkeit. Yomitus et Nausea.
, Die Entleerung des Mageninhalts durch den Mund«tels Contraetion des Magens , der Speiseröhre und derauchmuskeln erfolgt entweder ganz leicht oder mit hef-S e n Anstrengungen, Würgen, Uebelkeit, Druck in derer zgrube, Angst, ohnmachtähnlichem Zustande. Es kannus sehr verschiedenen Ursachen entstehen, die es baldehr, bald weniger gefährlich machen. Gewöhnlich kommt^ s Leiden vor bei Magenaffectionen, durch Speiseüber-adung, bei chronischen Magenkatarrhen und organischen