Cholera.
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■Dr. Com tantin Hering das Einstreuen von Schwefel milch.111 die Strümpfe.
Wir halten die rein symptomatische Behandlung der^aoleradurchiälle für die zweekmässigste. Wir verordnendemnach:
Ipecacuanha: Bei milden Anfällen von Diarrhöe, aberVorherrschendem Erbrechen von schleimigen, grün-lichen ; galligen Massen. Eignet sich vorzüglich fürBinder oder Frauen, besonders im Sommer nach ErkältungUl id Diätfehlern.
Phosphor: Ueberwiegender Durchfall, mit hef-ten Leibschmerzen und wegprasselnden, wässerigen,r^ e r noch mit Kothmassen vermischten Stühlen; Brennen,Vollem und Poltern im Bauch, grosse Schwäche. Auchv enn nach Gebrauch von Ipeeac. oder Veratrum das Er-ichen zwar vorüber, der Durchfall aber noch vorhanden ist.
Opium 1. bis 2. Dec.-Verreib.: Sehr wirksam beiavi sserst schmerzhafter Aufgetriebenheit des Darmes und^tiperistaltischen Bewegungen desselben nach dem Magen,^ebelkeit und Brechneigung verursachend. Wo diese^ymptome fehlen, wo ein mehr lähmungsartiger Zustand*j es Darmkanales vorhanden, verschlechtert dieses Mittel< * en Zustand. In letzterm Falle ist Acidum phosph. 3.^gezeigt.
Arsenicum: Bei plötzlich eintretenden, sehr er-,5 n öpfenden Choleradurchfällen, mit Brennen im
M
a gen, heftigem Brechwürgen und ausserordentlichem
ur st. Weicher, hinschwindender Puls, heftige Herz-
P a lpitationen, mit Athembeengung und unsäglicher
7: n gst. Gänzliche Unterdrückung der Harnsecre-
l ,° u - Sind diese Symptome vorhanden, dann ist Arse-
lc wn sofort zu verabfolgen und jedem andern Mittel
v °rztiziehen.
Veratrum album: Erstes und anerkanntestes ho-möopathisches Hauptmittel sowohl bei der Cho-J:. ra , als auch bei der Cholerine. Man wende dieses-Mittel sofort an, wenn der Anfall mit Erbrechen undDurchfall beginnt und dieser auffallend farblos ist.
v . Gerhardt, Handbuch d. Homöopathie. 4. Aufl.
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