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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Bauchwassersucht.

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Oede-

worauf der Athem freier wird und auch die übrigen Krank-heitssymptome gemindert werden. Diese Manipulation wirdtäglich wiederholt, bis die Wassersucht unter gleichzeitigerAnwendung einer röborirenden Kost gänzlich verschwindet.In anderen Fällen, wenn keine Erkältung stattgefundenhat, die Dyspnoe und der Katarrh infolge der angewende-ten, oben genannten Mittel in der Besserung sich befinden,u nd dennoch die Cyanose, die Oedeme und der HydropsUnverändert fortbestehen, ist der Seitendruck in den Unter-leibsvenen zu gross und in dessen Folge die Abnahmeue s Transsudates unmöglich. Dann versuche man Nuxv °in. 8., Sulph. 6.30., Arsen. 6., oder China 6., umvermehrte Darmsecretion zu erzielen, worauf Besserungei Qtritt. Lassen diese Mittel im Stich, so gebe man Gummigutti in der ersten Decimalverdünnung. Hiervon 20 Tropfenln 60 Gramm Wasser; von dieser Solution alle 2 Stunden' Kaffeelöffel voll dem Patienten verabfolgt, bringen, ge-wöhnlich schon am zweiten Tage, reichliche Stuhlentlee-ri ingen hervor, welche bei kräftiger Kost nicht schwächenUl *d, 8 bis 10 Tage fortgesetzt, Oedeme und Ascites auf-fallend vermindern. Ist die Wirkung nicht genügend, so§ebe man alle 2 bis 4 Stunden 2 Tropfen dieses Mittelsail f Zucker oder in einem Esslöffel voll Wasser. Amgründlichsten (sagt Dr. Kafka) zeigt sich die Wirkungdieser Behandlungsmethode beim Ascites, welcher infolgeüe s Lungenemphysems eingetreten ist. Die Besserung istlre ilich nur eine palliative, weil wir das Emphysem nichtzu heilen im Stande sind.

Von Arzneien haben sich in einzelnen Fällen nochbewährt:

Arsenicum 3.6. : Hauptmittel bei Ascites im Ver-auf e von Lungen- und Herzleiden, auch bei der Wechsel-heberkachexie (ingleichen bei Leberkrebs), wenn heftigerurst, grosse Kraftlosigkeit und Engbrüstigkeit vorhanden;auch bei verminderter Harnabsonderung. Gewöhnlich tritta W reichliches Uriniren und Abnahme der Geschwulst ein.. Aurum muriaticum 6.: Bei Leber- und Herzkrank-eren , namentlich wenn die Krankheit im Gefolge der