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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Bauchschmerzen u. Kolik. — Bauchwassersucht.

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krampfhaft eingezogenem Bau ehe, wurstförmig aufgetriebe-nen Darmpartien und hartnäckiger Stuhlverstopfung.Kollern und Poltern von Darmgasen. Bleiches, verfalle-nes Gesicht, verlangsamter Puls, heftige Gliederschmerzen.Personen, die leicht von Kolikanfällen ergriffen wer-den, müssen sich vor Allem hüten, was solche hervorrufenkönnte. Hauptsache ist eine geregelte Diät und Lebens-weise. Vermeiden schwer verdaulicher Speisen, blähenderGemüse, saurer Weine, junger oder schlechter Biere u.s.w.Auch verursachen oft zu kalte Speisen oder Getränke Kolik-anfälle. Besonders schädlich ist aber der Genuss von Speisen°der Getränken nach vorausgegangenen heftigen Gemüths-oewegungen. Individuen, die sich leicht erkälten, ist dieWollhekleidung von Prof. Dr. Jäger in Stuttgartdringend zu empfehlen.

Bauchwassersucht. Ascites.

Man versteht hierunter eine Ansammlung von WasserJ n der Bauchhöhle. Der Unterleib schwillt an von untennach oben; stehen die Kranken, so findet sich die An-schwellung nach unten oder vorn, liegen sie auf demKücken, so ist sie in der Weichengegend. Bei zuneh-mender Flüssigkeit wird der Unterleib immer stärker;Ondulation des Wassers wird bemerkt, wenn man demsich in gebückter Stellung befindenden Kranken die eine"and auf den Bauch legt, während man mit der anderna n die entgegengesetzte Seite desselben anschlägt. Bei zu-nehmender Wassersucht Beschränkung der Secretionen,Engbrüstigkeit und Durst, grosse Kraftlosigkeit und Hin-Galligkeit, zuletzt allgemeine Hautwassersucht. Die^i'ankheit, welcher sehr verschiedene Ursachen zu Grunde"egen können, hat stets chronischen Verlauf. Bei Krank-neitsprocessen, welche consecutiv den Hydrops zur Folgenahen, wie z. B. die Krankheiten des Herzens, der Lunge,der Arterien (Atherome), der Nieren, bei der Hydrämie etc.e ntstehen immer früher Oedeme an verschiedenen Körper-steilen ; unc i die Bauchwassersucht gesellt sich erst späterzu denselben. Bei Krankheiten der Leber, der Pfortader