Bauchfellentzündung
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ausgenommen bei Peritonitis puerperalis, wenn das Darm-üdem, ein reichliches wässeriges Transsudat in den Darmveranlasst.
Das Fieber ist besonders bei fibrinösen Exsudaten sehrhochgradig, der Puls klein und beschleunigt, die Hitze bisZ U 40° R. und noch mehr erhöht; besonders bei derPuerperalen Form, wo auch oft Delirien eintreten.
Bei dieser, das Leben sehr bedrohenden Krankheit tritte htweder nach 5—14 Tagen der Tod ein, oder es erfolgt^achlass der Schmerzen und des Fiebers, häufig mit ver-mehrter Schweiss- und Harnabsonderung ; es erfolgt Stuhl."oeh muss sich der Genesende noch längere Zeit schonen^Ud darf nur leicht verdauliche Kost zu sich nehmen. —■Entwickelt sich die chronische Peritonitis aus der acuten,s ° vermindern sich zwar die Schmerzen oder treten nurPeriodisch ein, doch der Bauch bleibt aufgetrieben, der^-i'anke magert ab, die Knöchel werden ödematös undAv enn der Kranke nicht nach mehreren Monaten, oft in-nige eines Rückfalls, der häufig eintritt, zu Grunde geht,if üdet er in fast allen Fällen, für sein ganzes Leben, an denMannigfachsten Unterleibsstörungen, die durch Verhärtung^ es Exsudates und Verwachsungen innerer Partien erzeugtVerden. In manchen Fällen bricht das Exsudat nachaussen auf.
Bei Behandlung dieser gefährlichen Krankheit müssen"
^bführungsmittel oder Klystiere, welche selbst nicht mehr
aie Allopathie gestattet, gänzlich vermieden werden. Speisen
a d Getränke dürfen gar nicht oder doch nur in sehr
laugen Quantitäten genossen werden. — Um das heftige
lebet zu mildern, scheint Aconit. 3.—12., in stündlicher
' 1 ederholung, eine der zweckmässigsten Arzneien zu sein,
Reicher jedoch Belladonna zur Seite zu stellen ist. —■ Bei
la ssem, eingefallenem Gesicht, heftigen brennenden und
hneidenden Schmerzen, Erbrechen: Arsenicum; bei kalten
«Weissen, grosser Unruhe: Veratrum. ■— Bei fortsehrei-
6 ader Krankheit und eintretenden Exsudaten ist Bryonia
banz uneiiässlich. welche, consequent angewandt, das
jX sudat resorbirt und Eiterbildung verhütet. Ingleichen ist