Augenkrankheiten.
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Netzhaut (Retina) und vor Allem der Augennerven, ohneäusserlich wahrnehmbare Veränderung der flüssigen oderfesten Theile des Auges; daher dem Auge die Krankheitnicht anzusehen ist, es vielmehr das Aussehen eines ge-Sünden hat. Es ist diese Krankheit ein reines Nerven-leiden erethiseher oder torpider Natur. Bei erethischerAmaurose ist die Empfindlichkeit der Pupille für Lichtnoch ziemlich gross, während bei torpider Amaurose diesesnicht der Fall ist. Für die Wahl des Mittels ist dasJedoch von keiner wesentlichen Bedeutung, es kommt viel-mehr hauptsächlich auf die Entstehungsursache diesesLeidens und die sonst dabei wahrnehmbaren Krankheits-s yrnptome an. So ist z. B. bei Allen, die nach demVerschmieren eines Ausschlages diese Krankheitbekommen haben, Sulph. das Hauptmittel. Nach plötz-licher Erkältung: Bell. Nach Regelunterdrückung:"uls. , doch muss man einer jeden dieser Arzneien diegehörige Zeit zur Nachwirkung gestatten. Bei beginnen-der Amaurose sehen die Kranken, bei klarer, unveränderterPupille, Alles wie. durch Nebel oder Flor und könnenSuletzt fast nur noch die Umrisse der Gegenstände unter-scheiden; dabei ein Spielen von Flecken und Gewebenv °r den Augen; oft erscheinen die Gegenstände doppelt.■Ist die Amaurose von Gehirn- oder Rückenmarkskrank-heiten abhängig (centrale Amaurose), dann ist imerstem Falle die Pupille des aHmälich erblindenden Augeserweitert und starr, im letztern Falle ebenfalls unbeweglicha ber verengt. — Bei der peripherischen Amaurosegeht die Krankheit von der Netzhaut aus. Wo eineWeilung dieses Leidens angestrebt werden soll, müssenzunächst die Ursachen desselben beseitigt werden, wasain häufigsten bei der peripherischen Amaurose gelingt.
Bei dieser Krankheit vermeide man so viel wie möglicha ie Brillen, welche meist nur die Krankheit befördern,tra ge aber hellgraue Augengläser und strenge die Augenni cht an. Unter den homöopathischen Mitteln verdienenhauptsächlich Berücksichtigung: Aur., Beil., Calc, Caust.,
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l na, Cicuta, Cina, Drosera, Hyosc, Merc, Natr. m.,