Augenkrankheiten.
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i'ung hervorgerufen haben. Bei kühler, blasser und mitkaltem Schweisse bedeckter Haut. Unter diesen Umstän-den verabfolgen wir auch Arsenicum.
Ignatia: Gegen das Ausbleiben der Kinder beimSchreien und Weinen.
Ausserdem sind noch Moschus und auch Cuprum em-pfohlen worden. Bahr will von Jodium sehr gute Re-sultate erzielt haben. Wir haben in unserer sehr fre-'fuentirten Kinderpraxis diese Arznei ebenso oft versucht,Wie — erfolglos gefunden; dasselbe gilt von Sambucus, den*tt> gestützt auf die Empfehlung verschiedener homöo-pathischer Aerzte, in den früheren Auflagen dieses Werkese nvähnt haben.
Augenkrankheiten.
a) Augenentzündungen. Ophthalmien.
Mit der Benennung Ophthalmia bezeichnete man früheralle Entzündungen des Augapfels, sowohl die oberflächlicha ls tief sitzenden. Doch in der Neuzeit hat man ver-schiedene Formen dieser Entzündungen kennen • und unter-scheiden gelernt. Viele sind freilich weiter nichts, alsverschiedene Grade ein und derselben Krankheitsform;daher sprechen wir hier nur von der Ophthalmia im All-gemeinen und werden später die einzelnen pathologischenformen noch besonders aufführen. Die Symptome derOphthalmie sind: Röthe , Geschwulst, Schmerz, erhöhteTemperatur, gestörte Function in verschiedenem Grade,ßach Verschiedenheit der befallenen Gebilde, nach den
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Ursachen, dem Charakter der Entzündung. Die Röthe istarn stärksten in der Conjunctiva oder der Bindehaut desAu ges, weniger in der Sklerotika oder Lederhaut (weisse^■ugenhaut) , am wenigsten und nur bei einem hohen^rade der Entzündung in der Fortsetzung jener, der uhr-glasartig gewölbten, durchsichtigen Hornhaut [Cornea],.insenkapsel un( i Hyaloidea. Letztgenannte Gebilde ver-leren in der Regel bei Entzündung nur ihren Glanz undltu 'e Durchsichtigkeit. Die Iris oder Regenbogenhaut