■HM
104
Charakteristische Eigenthümlichkeiten.
Nächtliche Schmerzen und Stechen in den Gelenken.— Skrophulöse Leiden, Knochenfrass und Geschwülste. —Schmerzen der Glieder, wie zerschlagen. —See-krankheit. — Flechten. — Grosse Schläfrigkeit mit häu-figem Gähnen. Viel Träume. — Verdriesslichkeit; Ge-dächtnissschwäche. — Klopfen, Pochen und Sausen imKopfe. — Ausfallen der Haare. — Thränen der Augen;Trübsichtigkeit, wie durch Flor. — Nässende Ohrflechten.Stockschnupfen und öfteres Niesen. — Ziehende Zahn-schmerzen bis nach den Schlaf en hinauf. Schmer-zen in den unteren hohlen Backenzähnen. — Magener-weichung. Verhärtungen am Magenmunde. — Stuhlver-stopfungen bei Mutterkrebs. — Oefterer Harndrang mitreichlichem Abgange.— Zuckerharnruhr.—Bettpissen imtiefen Schlafe. — Leichter Vorfall des Uterus (?). — Regelzu früh mit starkem Abgange dunkeln Blutes. — Mutter-blutflüsse. — Weissflüsse, milde oder sehr scharfe, fres-sende und übelriechende, gelbfärbende. — Kratzen undRauhheit im Halse. — Heftige Schmerzen im Kreuz undin den Lendenwirbeln.
Gabe: Wie vorher.
Lach. = Lachesis.
(Lachesis — Schlangengift.)
Wirkungsdauer: in chronischen Fällen 2 — 3 Wochen. Antidote:Ars., Bellad., Carbo veg., China, Caps., Hep. sulph., Merc,Phosph. ac, Säuren, Kaffee.
Besonders in den klimakterischen Jahren hülfreich undvorzüglich bei Beschwerden nach Aufhören der Regel. —Grosse Magerkeit; Mattigkeit mit erschwertemGehen; Scheu vor Bewegung und Neigung zumLiegen. — Erhöhung der Beschwerden beifeucttem Wetter; Verschlimmerung in der Ruh eund nach jedem Schlafe; Besserung durch Bewe-gung. — Brandblattern; grosse blauschwarze Blasen ;Rothlauf. — Tiefliegende Eiterungen (oft im Wech-sel mit Hepar sulph. und Mercur.). Bringt, wie Hepar s.,Abscesse bald zum Aufbruch. Unterschenkelgeschwüre,
Ipe