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Charakteristische Eigenthümliclikeiten.
Op., Phosph., Spongia, Kaffee. Bei chronischer Jodvergiftung
durch allopathische Behandlung: Merc, Ars., fleissiger Genussfrischer Luft und lauwarmer Milch, Schwefelbäder. Bei acutenJodvergiftungen: Stärkemehlkleister esslöffelweise, viel Zucker-wasser, Milch.
Grosse Schwäche. —Beschwerden von Mercurmissbrauch.
— Atrophie und Abmagerung. —■ Trockne, dürre Haut.
— Drüsenanschwellungen, "Verhärtungen undgrosse Kröpfe. —Kopfweh bei floriden Schwindsüchtigen,besonders Weibern im Stadium der rohen Tuberkeln. —Jedes Geräusch, selbst eignes Reden, hallt im Körperwieder, so dass sein ganzer Körper ein Resonanzboden zusein scheint. — Gelbe Gesichtsfarbe. — Mundgeschwüreund Speichelfluss nach Mercurmissbrauch.—Unter-leibsschwindsucht.— Eierstockswassersucht; Mutterblutflussnach jedem Stuhlgang. Sehr alter Weissfluss, besondersbei Skrophulösen. — Kehlkopf- und Luftröhrenent-zündung. — Langwierige Heiserkeit. — Schmerz-haftigkeit des Kehlkopfes. — Trockner Husten oder mitSchleimauswurf. — Häutige Bräune. Schwerathmig-keit; Engbrüstigkeit, besonders beim Treppensteigen. —Herzklopfen oder organische Herzleiden. —■ Entzünd-liche Kniegeschwulst; weisse Knie- und Gelenk-geschwülste; Gelenkwassersucht. (Die Wirkungen des Jod-kalium stimmen im Wesentlichen mit denen des Jod überein.'
Gabe: Niedere Potenzen.
Ipec. = Ipecacuanha.
(Brechwurzel.)
Wirkungsdauer: selbst in chronischen Fällen nur 3 —5 Tage.Antidote: Tort, em., Arn., Ars., China, Nux vom., Opium.
Blutungen aus verschiedenen Organen. — Anfälleplötzlicher Schwäche mit Ekel und Uebelkeit. —Fieber mit geringem Froste, aber starker Hitze mit Durstund nachfolgendem Schweisse; bei ein- und dreitägigenFiebern, auch bei solchen nach Chinamissbrauch. — Drücken-des Kopfweh in der Stirn. — Blasses Gesicht mit blau-rändrigen Augen. — Starkes Erbrechen, bitteres, gal-