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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Charakteristische Eigentümlichkeiten.

Brom. = Bromum.

(Brom.)

Wirkungsdauer: in acuten Füllen höchstens 8 Stunden, in chro-nischen einige Wochen. Antidote: Camph., Coffea, Amnion, carb.,Magnes. carb.

Grosse Angegriffenheit. Starker Schüttelfrost mitGähnen und Strecken. Drückender Kopfschmerz in derStirn; Schwere des Kopfes in der Sonnenhitze. Faulige,aashaft stinkende Wunden. Kleine, verschiebbare Drü-senknötchen am Halse und im Nacken. Offener Mundim Schlafe. Leichtes Schwitzen bei geringer Anstren-gung. Kropf. Hodengeschwulst nach Tripper.Stechendes Zusammenschnüren im Kehlkopf; Heiserkeit.

Hauptmittel bei der häutigen Bräune, Croup(nach Acon. , Hep. , Spong.), im Wechsel mit Phos-

phorus.

Die Beschwerden verschlimmern sich Abends bis Mitter-nacht und bessern sich im Freien.

Gabe: 3.-6. Potenz.

Bry. = Bryonia alba.

(Weisse Zaunrübe.)

Wirkungsdauer: in acuten Fällen 4 24 Stunden, in chroni-schen bis zu 3 Wochen. Antidote: Acon., Camph., Chamom., Ign.,Nux v., Uhus, Kaffee.

Gelbsucht. Frieselausschläge, auch bei Wöch-nerinnen und Kindern. Blutfleckenkrankheit. Gicht-knoten. Rothlauf um die Gelenke. GrosseTagesschläfrigkeit. Schlaflosigkeit vor Mitternacht.Kalte (Wechsel-) Fieber mit grossem Froste und Kältedes Körpers ; Durst in Frost und Hitze. Kindbettfieber.

Gastrische, biliöse, nervöse Fieber; Nervenfieber (mitAconit, oder Rhus im Wechsel). Kopfschmerzen mitVollheit oder Schwere im Kopfe; brennend heisser Kopf.

Gesichtsgeschwulst. Mundtrockenheit mit grossemDurste; belegte Zunge. Appetitlosigkeit und Ekel vorEssen; bitterer, gallicht er Geschmack , auch Uebel-keit und Erbrechen von bitteren Stoffen; Galleerbrechen

Ri-