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Charakteristische Eigentümlichkeiten.
in Ohr. und Schläfe. — Unausstehlicher Mundgestank,ohne es selbst zu merken; Trockenheit im Munde.— Uebel-keit; Würmerbeseigen. ■—■ Magendrücken und Magen-schmerz. — Harter, knotiger Stuhl. —■ Schwäche desmännlichen Geschlechtsvermögens. — Abneigung gegenBeischlaf beim Weibe (neben Caust.). — Heiserkeit; nächt-licher Husten, Verschleimung; Husten mit salzigem, stärke-artigem Auswurfe. —■ Erstickungskatarrh und Lungen-lähmung bei Greisen (besonders nach Vorgebrauch vonTart. emet.). — Steifheit im Nacken. — Einschlafen derArme oder Finger.
Gabe: 3.—30. Potenz.
Bell. — Belladonna.
(Tollkirsche.)Wirkungsdauer: in acuten Fällen 2 — 48 Stunden, in chroni-schen nicht viel über 14 Tage. Antidote: Camph., Hep. sulph.,Hyosc, Op., Puls,, Zinc, Wein und Kaffee. Bei Vergiftungenmit Tollkirschen verabreicht man Brechiveinstein bis zum vollstenErbrechen, oder Seifenwasser. Nach dem Erbrechen: Essig inGetränk, Klystieren und Umschlägen und starken schioarzen Kaffee
Passt vorzüglich für vollblütige, zu Kopf- undGehirnaffectionen geneigte Individuen. — Krämpfeund Zuckungen der Glieder, mit Augenverdrehen, Lachen;Starrkrämpfe, Epilepsie; Veitstanz. — Irreredenund heftige Delirien mit rothem, gedunsenem Gesichte,feurigen Augen. — Masern, Purp urfriesel, Schar-lach (mit oder nach Aconit.). — Nachkrankheitenvom Scharlach. — Rosenartige Entzündung mit Ge-schwulst; Rose an fleischigen Theilen, Kopf- und Ge-sichtsrose. — Aengstlicher, unruhiger Schlaf mit verwor-renen Träumen und fürchterlichen Visionen (auchbeim Nervenfieber neben Rhus oder Bryonia). Delirienmit grosser Wuth oder Kraftanstrengung; Bewusst-losigkeit, Betäubung. —■ Schwindel von Blutandrangnach dem Kopfe. —Hauptmittel bei Gehirnentzün-dung und acuter Gehirn-Wassersucht. -— FürchterlicheKopfschmerzen und starkes Pulsiren der Kopfarterien. —■
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