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Handbuch der Homöopathie : mit Benutzung fremder und eigener Erfahrungen nach dem neuesten Standpunkte der Wissenschaft
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Charakteristische Eigentümlichkeiten.

züglich in denjenigen krampfhaften Affeetionenhülfreich, die im Schlafe aufhören.' Ferner beiZahnschmerzen, Kopfschmerzen und bei Neuralgien desKopfes. Kältegefühl auf dem Kopfe (neben Calc. c,Sep., Veratr.). Ungemeine Trägheit und Mattigkeit desganzen Körpers, die sich endlich fast bis zur Lähmungsteigert. Bohrendes Kopfweh, vorzüglich in der Stirn.

Beschwerden, die über Kreuz erscheinen, z.B.am rechten Oberarm und am linken Beine. Convul-sionen und Zittern der Glieder, zuerst an den Knieen.

Gefühl als wären hunderte von Splittern zwischenHaut und Muskeln eingetrieben. Grosse Empfindlich-keit des Körpers selbst bei dem leisesten Druck. Elek-trische Schläge und Erschütterungen in einzelnen Körper-partien. Frostbeulen und heftiges Jucken in derHaut. Hin- und herschwebende Flecken oder Mückenvor den Augen. Angegriffenheit nach Beischlaf.

Gabe: 6.12. Potenz.

Agn. = Agnus castus.

(Keuschbaum, Mönehspfeffer.)Wirkungsdauer: 1 2 Tage. Antidot: Camph.

Schlafsucht. Chronischer Tripper. Im-potenz und mangelnde Ruthensteifigkeit (neben Calad.,Natr. m. und Selen.). Unfruchtbarkeit der Frauen.-Unterdrückte Regeln; Milchmangel bei Wöchnerinnen.

Geschwulst und Verhärtung der Milz. Geschwulstund Verhärtung der Hoden.

Gabe: Ebenso wie Aconitum.

Alum. = Alumiua.

(Thonerde.)

Wirkungsdauer: bis zu 3 Wochen in chronischen Fällen. Anti-dote: Sry., Cham., Ipec.

Ein der Calc. carb., Baryt, und Silicea sehr nahe ste-hendes Mittel, wie auch der Cham., Ign. und dem Mercur.