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Einleitung. g
~ sagt Adam Müller — „nichts gethan, als dass er, einerder grössten Chemiker des Jahrhunderts, das Koch- undMischprincip aus der Pharmacie verbannt, die Simplicienin ihre Rechte hergestellt und am gesunden Körper (nichtam trügerischen kranken) über ihre wahre Wirkung befragt,und die Lehre von dem Minimum der Dosis aufgestellt, sowäre er schon dadurch unsterblich. Die eigentliche Medicinist in dem Materialismus der neuen Zeit verloren gegangen;er hat sie wieder gefunden, wieder erfunden."
§ 5. Einen unverkennbar wohlthätigen Einfluss hatHahnemann's Lehre auch auf die alte Schule geübt, diemassenhaften Ordinationen mehr und mehr beschränkt unddas ^ „Simplex veri sigülum" wieder auf ihre Fahnen ge-sc irieben, worin wir kein geringes Nebenverdienst derHomöopathie um die leidende Menschheit erblicken. Aberauch der geschäftigen Handhabung des Schneppers und der
■fncette, womit die ärztlichen Päpste, besonders bei Ent-bindungen edler Organe, die Krankheit in den Bann thunwollten, hat die Homöopathie Einhalt geboten und bewiesen,dass es kein schlechteres Mittel als dieses dagegen gebe.Sogleich man noch vor kaum 30 Jahren die Homöopathengerichtlich verfolgen zu müssen glaubte, da sie bei Lungen-entzündungen nicht zur Ader lassen, müssen heute ihreRegner von einem ihrer berühmtesten Collegen die sehröeherzigenswerthen Worte hören: „Wo im Verlaufe irgend
mer tödtlich gewordenen Krankheit Blutentziehungen,^rechmittel und Abführen erregende Arzneien in Anwen-
di e ng / ek ° mmen Sind ' da Wird eS J edesmal zweifelhaft, obSDi - * ai * knelt an u nd für sich, also infolge ihrer ur-dnr K ^ ge S ebenen materiellen Veränderung allein, odertivurV Wlrkun £ der erwähnten Behandlungsweise dentodthchen Ausgang genommen hat."
pathi 6 ' ^ VaS SCh0n aus aussei ' en Gründen für die Homöo-hreiT Spri °. llt ' . ist nicht nur ihre ausserordentliche Ver-teilt Ung '- dle S1<5 ftbei ' den ganzen Erdboden, soweit dieEinr, U ^ rel ? ht ' gefunden > sondern auch andererseits ihre
erfreur\ w ^ erSten Punkt anbetrifft , so ist es eineicne Erscheinung, dass auch in den gebildeten Volks-
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