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Einleitung
richtige Anhänger fände, möge zur Hauptsache wieder eingelenktwerden.
Weit entfernt von einer Ueberschätzung seiner Kräfte, hat derVerf. sich die Schwierigkeit seiner Aufgabe lebbaft vergegenwärtigt,die bereits vorhandenen Mittel gründlich geprüft und gesichtet, über-haupt nichts versäumt, was ihm zur Förderung einer tüchtigen Arbeitnothwendig erschien. Dennoch kann er nicht alle Zweifel von sichweisen, die in Bezug auf den Erfolg seines Strebens sich ihm auf-drängen, indem er das vollendete Werk dem ärztlichen und phar-maceutischen Publikum Ubergiebt. Es ist eine Pflicht gegen sichselbst, dass er zur Vermittelung eines begründeten Urtheils kurzden Standpunkt bezeichnet, von welchem aus er dasselbe gefällt zusehen wünschen muss, damit nicht Etwas von ihm gefordert werde,was zu geben nicht in seinem Plane gelegen, oder Etwas getadeltwerde, was doch in der Aufgabe, wie er sie erfasst, vollkommenbegründet gefunden werden muss.
Demgemäss bezieht er sich auf die bereits oben gegebenenWinke, indem er die Ansicht vor Allem an die Spitze stellt, dass dasvorliegende Werk, wenn nicht ausschliesslich, so doch vorzugsweisefür den Gebrauch der Apotheker bestimmt und berechnet wurde.Hieraus folgt die von seinen Vorgängern so wesentlich abweichendeEinrichtung und Anordnung desselben, da das Publikum, dem es zurBenutzung und Richtschnur dienen soll, ein ganz anderes, mit allenerforderlichen wissenschaftlichen und technischen Hilfsmitteln bereitsausgerüstetes ist, folglich eine Menge der früher unentbehrlich ge-schienenen Bestimmungen, Erläuterungen und Anweisungen jetztvöllig überflüssig macht, welche die Verfasser früherer ähnlicherWerke für unerlässlich hielten.
Gerade aber hieraus erwuchs ihm eine nicht unbedeutendeSchwierigkeit, die Jeder erfahren muss, der zwischen gegenüber-stehenden Parteien als Vermittler auftreten will. Er sagt es sichvoraus, dass seinem eifrigen Bemühen es dennoch kaum gelungen seindürfte, hier dem Vorwurf überflüssiger Breite, dort dem mangelhafterKürze überall glücklich auszuweichen. Indessen beunruhigt ihn diessin so fern wenig, als er der Hoffnung Baum geben zu dürfen glaubt,es werde sein Werk durch den Gebrauch selbst seine befriedigendsteWürdigung sich verschaffen, was auch die Theorie oder der Eigen-sinn im voraus daran auszustellen gefunden haben möchte.
In diesem Sinne stellt er nun beim Entwurf seines Planes sichfolgende Aufgaben.
Die Art und Beschaffenheit der erforderlichen Geräthschaften