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dann mit Chlorkalium oder Chlorcaesium versetzt, um dasZinn nachzuweisen.
Platin. Das Chlorid wird durch Chlorkalium (dunkel-gelbe Oktaeder) nachgewiesen.
Zeichnung XVIII.
JW
c
f s
a
5
Bild a—f. Krystalle von K s PtCl 6 .Das Chlorür kann ebenfalls durch Chlorkalium bestimmtwerden, mit dem es violette langsäulenförmige quadratischeKrystalle [ooP (110). P (111) und ein spitzes mPoo (mOl)]bildet, die deutlich dichroitisch sind (K^PtCU).
Zeichnung XIX.
Bild a und b. Krystalle von KsPtCl 4 .
Behandelt man auf einem Objectträger ein kleinesStückchen Stanniol mit einem Tropfen Salzsäure in derWärme und fügt dazu eine Spur einer Platinlösung, dannentsteht eine tief braunrothe Lösung. Es ist dies eine derschärfsten Platinreactionen.
Gold. Eine sehr kleine Menge einer Goldlösung gibtmit einem sehr kleinen Stückchen Stanniol und etwas Salz-säure eine Purpurfärbung, welche auf weifser Unterlage gutsichtbar ist.
C%ro«i-Verbindungen schmilzt man am Platindraht in derOxydationsflamme mit Salpeter, löst das Schmelzproduct inWasser, säuert mit Salpetersäure schwach an und kann nun