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sehr verschieden, dann ist nur die charakteristischste Eigen-thümlichkeit zur Unterscheidung benutzt.
Aufserdem sind noch folgende Punkte zu berücksichtigen :
Die erste Bedingung des Gelinges einer Mineralunter-suchung beruht auf dem Aussuchen reiner Substanz. DieProbe mufs zuerst in zerkleinertem Zustande mit der Lupeuntersucht werden, um sich von ihrer Reinheit zu über-zeugen.
Die zur Bestimmung der Gruppen gewählten Reactionenmüssen, wenn sie gut ausgeführt werden, stets stark unddeutlich zum Vorschein kommen; innerhalb der Gruppen hatman dagegen auch auf schwache Reactionen Rücksicht zunehmen.
Ein geringer Wasser- und Kohlensäuregehalt kann oftvon einer begonnenen Verwitterung herrühren und man hatsich darum zu überzeugen, dafs die Probe von Verwitterungnoch nicht angegriffen ist.
Manche Mineralien müssen, wegen vicariirender Bestand-teile oder wegen verschiedener Eigenschaften an verschiedenenFundorten, unter mehreren Gruppen aufgeführt werden. Esist diefs in der Tabelle so viel wie möglich geschehen.
Die Eisenreaction bei Gruppe I. 7. mufs stets sehr deut-lich sein; einzelne Stäubchen bemerkt man bei sehr vielenMineralien am Magnetstabe, weil Eisen als vicariirender Be-standteil in einer grofsen Anzahl von Mineralien auftritt.
Dimorphe Substanzen und die nur quantitativ verschie-denen Mineralien können nicht durch diese qualitativ chemi-schen Proben unterschieden werden, man mufs physikalischeEigenschaften dabei zu Hülfe nehmen.
Am schwierigsten sind die Silicate zu bestimmen, von denengewöhnlich eine grofse Anzahl dieselben Eigenschaften hat.
B,